Entwicklungsprojekte

===

ICEP Projektarbeit
---

 Berufliche Ausbildung

38 MOJE - El Salvador: Berufsausbildung im Tourismussektor

40 FUNDAP - Guatemala: Tourismus- Ausbildung durch mobile Trainingszentren

52 MASP - Kasachstan:
Berufsausbildung und Jobvermittlung für Jugendliche

---

 Förderung von Kleinunternehmern

47 ERAYIM - Kirgistan:
Unternehmertraining und Kredite für Selbsthilfegruppen

50 CED – Kamerun:
Businesstrainings für Kleinunternehmer

---

Empowerment von Frauen

53 Ostafrika & Zentralamerika:
WorldWideWomen – Bessere Zukunftschancen für Frauen

---

Ländliche Entwicklung

32 FUNDAP - Guatemala: Bessere Bildung - längerer Schulbesuch

44 LEWA - Kenia:
Nachhaltige Einkommensquellen für ländliche Gemeinden

45 CENADE - Nicaragua:
Unternehmerische Ausbildung für Kleinbauern und Kooperativen

49 MOC – Brasilien:
Strukturelle Verbesserung der Schulbildung in ländlichen Regionen

51 FUNDAP - Guatemala:
Landwirtschaftliche Ausbildung und Business-Trainings

56 FABRETTO – Nicaragua:
OMV VIVA unterstützt Schulbildung in ländlichen Regionen

---

abgeschlossene Projekte

---

Mikroprojekte

---

 


ICEP-Projekt 27

Kenia: Frauen helfen Frauen – Ausbildung in Dörfern

ICEP hat mit Kianda von 2003 bis 2005 ein von der EU kofinanziertes Projekt unter dem Titel „Neue Einkommensmöglichkeiten für Frauen auf dem Land“ mit großem Erfolg und massiver Nachfrage durchgeführt. Das Projekt wird nun mit Mitteln der OEZA fortgesetzt: Ab Jänner 2006 werden weitere Frauen in Dörfern außerhalb von Nairobi an bessere Einkommenschancen herangeführt. Durch eine unternehmerische Basisausbildung werden sie mit dem geeigneten Know-how ausgestattet, um in ihrem Umfeld Unternehmen gründen zu können. Von den Projekttätigkeiten werden insgesamt 450 Frauen in sechs ländlichen Gemeinden profitieren. Nach Projektabschluss soll die selbsttragende Weiterführung des Ausbildungsprogramms für 150 Frauen pro Jahr möglich sein.

Konkrete Projektziele
Die Strukturen des Outreach Programms wurden personell gestärkt, sodass jählrich 30 Studentinnen die Ausbildung der Frauengruppen und die Nachbetreuung der Begünstigten durchführen können.
Mindestens 450 Frauen schließen die Ausbildung ab.
Mindestens 70 Prozent der Frauen konnten ihr Einkommen mehr als verdoppeln.
Mindestens 20 Prozent der Frauen haben nach der Ausbildung einen Mikrokredit in Anspruch genommen.
Das Outreach Programm kann wirtschaftlich autonom weitergeführt werden.

Aus der Vergangenheit lernen
Die Evaluierung des Vorgängerprojekts zeigte Verbesserungspotenziale auf, die nun berücksichtigt werden. So wird dem mangelnden Vertrauen der Projektteilnehmerinnen in Mikrofinanzinstitutionen durch gezielte Schulungen entgegengewirkt. Die angehenden Unternehmerinnen sollen erkennen, dass die empfohlenen Kredit-Institutionen seriöse Finanzierungsmöglichkeiten anbieten. Ebenso neu ist ein Mentoring-Programm, d. h. die gezielte Nachbetreuung der Projektteilnehmerinnen: Bereits erfolgreiche Kleinunternehmerinnen stehen den Jungunternehmerinnen in den ersten sechs Monaten mit Ratschlägen zur Seite.

© ICEP 2004

Das Projektbudget
in € für Jänner 2006 bis Dez. 2008

Personal: 79.964
Reisekosten: 37.743
Start-up-tools: 40.555
Administration: 14.189
Unvorhergesehenes: 10347
Verwaltung ICEP 18.280

Projektkosten 201.079

Die OEZA übernimmt 75 Prozent der Kosten (150.809,-). Den Rest des Betrages (50.270,-) bringt ICEP aus Spendengeldern auf.

Gefördert durch die


 

Das Projektgebiet
Das Projekt findet in drei Gemeinden statt, die alle etwa 40 km (eine Autobus-Stunde) außerhalb von Nairobi liegen. Die drei Gemeinden bieten wie ihre ganze Umgebung geringe Einkommensmöglichkeiten, weshalb Männer vielfach in die Stadt abwandern. Die Frauen erhalten sich und ihre Kinder zumeist entweder durch Subsistenzlandwirtschaft oder arbeiten auf Kaffee- und Teeplantagen, wo eine gute Teepflückerin an einem Tag lediglich 1 USD verdient.


Der Projektpartner
Die Kianda Foundation ist eine Non-Profit-Organisation, die 1961 von jungen Akademikerinnen gegründet und in den Dienst der Frauen und Mädchen Kenias gestellt wurde, aus der Überzeugung heraus, dass den Frauen bei der Verbesserung der sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Situation des Landes eine Schlüsselrolle zukommt. Inzwischen hat die Kianda Foundation Schulen, Ausbildungs- und Betreuungseinrichtungen gegründet. Die vielfältigen Projekte der Foundation sind heute dafür bekannt, dass sie Menschen verschiedener Stämme, Rassen und Religionen erfolgreich integrieren.