Entwicklungsprojekte

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ICEP Projektarbeit
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 Berufliche Ausbildung

38 MOJE - El Salvador: Berufsausbildung im Tourismussektor

40 FUNDAP - Guatemala: Tourismus- Ausbildung durch mobile Trainingszentren

52 MASP - Kasachstan:
Berufsausbildung und Jobvermittlung für Jugendliche

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 Förderung von Kleinunternehmern

47 ERAYIM - Kirgistan:
Unternehmertraining und Kredite für Selbsthilfegruppen

50 CED – Kamerun:
Businesstrainings für Kleinunternehmer

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Empowerment von Frauen

53 Ostafrika & Zentralamerika:
WorldWideWomen – Bessere Zukunftschancen für Frauen

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Ländliche Entwicklung

32 FUNDAP - Guatemala: Bessere Bildung - längerer Schulbesuch

44 LEWA - Kenia:
Nachhaltige Einkommensquellen für ländliche Gemeinden

45 CENADE - Nicaragua:
Unternehmerische Ausbildung für Kleinbauern und Kooperativen

49 MOC – Brasilien:
Strukturelle Verbesserung der Schulbildung in ländlichen Regionen

51 FUNDAP - Guatemala:
Landwirtschaftliche Ausbildung und Business-Trainings

56 FABRETTO – Nicaragua:
OMV VIVA unterstützt Schulbildung in ländlichen Regionen

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abgeschlossene Projekte

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Mikroprojekte

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ICEP-Projekt 37

Uganda: Landwirtschaftliche Ausbildung und unternehmerisches Know-how

Bei diesem Projekt arbeitet ICEP mit zwei bereits erprobten ugandischen Partnerorganisationen zusammen, die sich gegenseitig ergänzen: SNCF verfügt über großes Know-how im landwirtschaftlichen Bereich, Odeco über unternehmerisches Know-how. Durch die enge Kooperation und einen intensiven Austausch der beiden Organisationen im Rahmen dieses Projektes erhalten rund 1.000 Bauern eine sowohl technische als auch unternehmerische Ausbildung und somit die Chance, ihre Lebenssituation selbstständig zu verbessern.

Der jahrelange Bürgerkrieg in Uganda hat die soziale und wirtschaftliche Entwicklung in den Projektgebieten nachhaltig beeinträchtigt. 90 Prozent der Bevölkerung sind Kleinbauern, 45 Prozent können weder lesen noch schreiben. Während die Bevölkerung wächst, ist die landwirtschaftliche Produktion seit 1990 konstant, die Pro-Kopf-Produktion nimmt ab.

Ziel des Projektes ist es, die Erträge aus der Subsistenz-Landwirtschaft von Kleinbauernfamilien so zu verbessern, dass ihre Familieneinkommen gesichert werden können. Die Bauern werden in moderne landwirtschaftliche Techniken und ökologische Anbaumethoden eingeführt und lernen, ihre Produktivität langfristig zu steigern. Zusätzlich wird unternehmerisches Grundwissen in den Bereichen Marketing, Unternehmensführung, Teamarbeit und Organisation vermittelt. Die Bauern lernen so, Kosten zu sparen und die Ernte mit höherem Gewinn zu vermarkten. Um das neue Wissen nachhaltig in den verschiedenen Gemeinden zu verankern, werden ausgewählte Kleinbauern zu Multiplikatoren ausgebildet. Als solche geben sie ihr im Zuge des Projektes angeeignetes Know-how an andere Kleinbauern in ihren Heimatgemeinden weiter.

Damit auch die beiden ICEP-Partnerorganisationen ODECO und SNCF bestmöglich vom Projekt profitieren, halten sie gemeinsame Workshops ab, um voneinander zu lernen, einander Feedback zu geben und gemeinsame Projekte durchzuführen.

Konkrete Projektziele
1.000 Kleinbauern werden durch das Projekt erreicht, 90 Prozent davon setzen das neu gewonnene Wissen innerhalb von sechs Monaten um.
Acht Austauschworkshops werden zwischen den Projektteams von ODECO und SNCF sowie zwischen den ausgebildeten Kleinbauern abgehalten.

© ICEP 2007

Projektzeitraum
Jänner 2007 – Dezember 2008

Projektkosten
€ 138.257,-

Projektfinanzierung
Finanzierung durch private Mittel


Das Projektgebiet
Landwirtschaft ist die einzige Einkommens- und Ernährungsquelle für einen Großteil der Bewohner des Pallisa und Jinja Districts in Uganda. Durch ihre landwirtschaftlichen Aktivitäten verdient eine ganze Familie im Durchschnitt weniger als 1 US $ pro Tag. Krankheiten, Naturkatastrophen, mangelndes Wissen über Anbautechniken und fehlende Technologien stellen eine ständige Bedrohung für das Einkommen und die Ernährungssicherheit der Familien dar. Viele Kinder sind unterernährt, die Armut ist groß.

Die Projektpartner
Seit 1998 ist SNCF (Safe Neighbourhood Communities Foundation) mit Ausbildungsinitiativen und der Stärkung von Gemeindestrukturen und Infrastruktur im Kampf gegen die Armut tätig. ICEP und SNCF arbeiteten bereits bei einigen Kleinprojekten in den Bereichen Trinkwasserversorgung und landwirtschaftlichen Praxistrainings erfolgreich zusammen.

Die 1993 gegründete Non Profit Organisation ODECO (Organisation for Development Cooperation) engagiert sich vor allem für Frauen, Waisen, bedürftige Kinder und Jugendliche. Durch Ausbildung und Training im Bereich Landwirtschaft, Unternehmensgründung und Schulbildung stärkt ODECO diese Gruppen in verschiedenen Projekten.