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ICEP-Projekt 56
Nicaragua: "VIVA mi escuela!"
– Es lebe meine Schule!
OMV VIVA und ICEP unterstützen Schulbildung in
ländlichen Regionen
Im Rahmen seiner
CSR-Aktivitäten setzt sich OMV VIVA gemeinsam
mit ICEP für eine Verbesserung der Ausbildung
von Kindern und Jugendlichen in den Anbaugebieten
des VIVA-Kaffees ein. Ein Cent pro verkaufter Tasse
VIVA Kaffee in Österreich und Deutschland kommt
dem Projekt „VIVA mi escuela“ zugute –
und das drei Jahre lang.
Die Ausbildungssituation
in Nicaragua weist in vielen Bereichen Defizite auf.
Vor allem in ländlichen Regionen lässt die
Qualität der Grundschulbildung zu wünschen
übrig: die Schulen verfügen meist über
eine unzureichende Infrastruktur, die Lehrer sind
pädagogisch kaum vorbereitet, die Unterrichtsmaterialien
und Lehrbücher sind mangelhaft bzw. hauptsächlich
für die Verwendung in urbanen Zentren ausgerichtet.
Hinzu kommt, dass viele Eltern die Bedeutung einer
guten Schulbildung für ihre Kinder nicht erkennen
und ihre Kinder frühzeitig aus der Schule nehmen,
um sie für die Arbeit im Haushalt oder in der
Landwirtschaft einzusetzen.
Ausbildung, die
wirkt – für Kinder, Eltern und Lehrer
Gemeinsam mit OMV VIVA setzt sich ICEP daher für
eine Verbesserung der Grundschulausbildung in den
nicaraguanischen Kaffeeanbaugebieten ein. Denn nur
durch eine gute Ausbildung haben Kinder und Jugendliche
die Chance, in Zukunft auf eigenen Beinen stehen zu
können.
Der bewährte ICEP
Ansatz "Improving Primary Education" zielt
darauf ab, nachhaltige Strukturen zu schaffen, die
auch nach Projektende erhalten bleiben und setzt dabei
auf drei Ebenen an:
Einbindung der Eltern
in die Verwaltung der Schulen
Ausbildung der Lehrer
Anpassung und Optimierung
der Lehrmittel
Neben der Investition in Unterrichtsmaterialien und
einer pädagogischen Schulung der Lehrer ist es
vor allem wichtig, die Eltern aktiv in den Schulbetrieb
einzubinden. Denn nur wenn sich die Eltern aktiv in
den Ausbildungsprozess einbringen können und
von der Notwendigkeit eines regelmäßigen
Schulbesuchs ihrer Kinder überzeugt sind, können
nachhaltige Strukturen für eine gute Ausbildung
aufgebaut werden.

Konkrete Projektziele
Bis Projektende werden
geeignete Unterrichtsmaterialien für die Anwendung
in der Projektregion erarbeitet.
Insgesamt werden 2.500
Schüler durch das Projekt erreicht.
150 Lehreran an 45 Schulen
und 600 Eltern nehmen an Ausbildungskursen, Bewusstseinsbildungsprozessen
und Capacity-Building-Aktivitäten teil.
Die Schulausfallsquote
in der Projektregion wird um 20% reduziert.
© ICEP 2009
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