Entwicklungsprojekte

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ICEP Projektarbeit
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 Berufliche Ausbildung

38 MOJE - El Salvador: Berufsausbildung im Tourismussektor

40 FUNDAP - Guatemala: Tourismus- Ausbildung durch mobile Trainingszentren

52 MASP - Kasachstan:
Berufsausbildung und Jobvermittlung für Jugendliche

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 Förderung von Kleinunternehmern

47 ERAYIM - Kirgistan:
Unternehmertraining und Kredite für Selbsthilfegruppen

50 CED – Kamerun:
Businesstrainings für Kleinunternehmer

>>67 ISBI – Kenia:
Valartis Bank unterstützt Mikrounternehmer in Nairobi

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Empowerment von Frauen

53 Ostafrika & Zentralamerika:
WorldWideWomen – Bessere Zukunftschancen für Frauen

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Ländliche Entwicklung

32 FUNDAP - Guatemala: Bessere Bildung - längerer Schulbesuch

44 LEWA - Kenia:
Nachhaltige Einkommensquellen für ländliche Gemeinden

45 CENADE - Nicaragua:
Unternehmerische Ausbildung für Kleinbauern und Kooperativen

49 MOC – Brasilien:
Strukturelle Verbesserung der Schulbildung in ländlichen Regionen

51 FUNDAP - Guatemala:
Landwirtschaftliche Ausbildung und Business-Trainings

>> 56 FABRETTO – Nicaragua:
OMV VIVA unterstützt Schulbildung in ländlichen Regionen

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abgeschlossene Projekte

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Mikroprojekte

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ICEP-Projekt 67

Valartis Bank unterstützt Mikrounternehmer-Förderung in den Slums von Nairobi

Im Rahmen des 9. „Valartis Bank Snow Arena Polo World Cup“ am 13. Jänner 2011 gestaltete die Valartis Bank nicht nur ein glanzvolles Polo-Turnier, sondern engagierte sich erstmals gemeinsam mit seinen Kunden und Partnern für ein ICEP-Projekt in Kenia. Als sozial verantwortungs-bewusstes Unternehmen ist es der Valartis Bank ein Anliegen, einen effektiven Beitrag zur globalen Armutsbekämpfung zu leisten. In ICEP hat Valartis den idealen Partner gefunden, der sowohl professionelle Eventbegleitung bietet als auch Garant für erfolgreiche Entwicklungsarbeit ist.

Mit dem Projekt unterstützt Valartis Bank ambitionierten Mikrounternehmern in den Slums von Nairobi, Akteure ihrer eigenen Entwicklung zu werden. Mit Hilfe des Tombola-Erlöses von EUR 30.000,- kann das Ausbildungs- und Betreuungsprogramm des Informal Business Sector Institute (ISBI) in Kenia weiter ausgebaut werden. Die praxisorientierte Unternehmer-Schmiede fördert aufstrebende Jungunternehmer, denen es an kaufmännischem Know-how oder am Zugang zu Mikrokrediten und Absatzmärkten außerhalb ihrer unmittelbaren Nachbarschaft mangelt. Über 500 ideenreiche Mikrounternehmer haben seit 2004 die Chance erhalten, dank engmaschigem Coaching ihr unternehmerisches Potenzial zu entfalten und die Armut aus eigener Kraft zu überwinden.


Das Projekt
Etwa 60 Prozent der 3 Millionen Einwohner Nairobis leben in Slums – meist in provisorischen Unterkünften aus Holz, Wellblech oder Karton. Dort fehlt es den Menschen an fast allem, es herrschen Armut und hohe Arbeitslosigkeit. Armut bedeutet aber nicht, dass die Menschen keine Fähigkeiten, Unternehmergeist oder Ideen hätten. Es mangelt ihnen an Business-Know-how und Zugang zu Kapital.

Um das unternehmerische Potenzial der Slumbewohner zu entfalten, wurde 2004 mit der Unterstützung von ICEP das Informal Business Sector Institute (ISBI) in Nairobi gegründet. Das von Microsoft 2007 als „Social Entrepreneur of the Year“ ausgezeichnete ISBI richtet seinen Fokus auf Ausbildung im informellen Sektor. Es bietet jungen Mikrounternehmern, denen es an grundlegendem Business-Know-how mangelt, praxisnahe, kaufmännische Kurse, persönliches Coaching und Zugang zu Mikrokrediten. Das Ausbildungsprogramm ist sehr gut angenommen worden und wird rege genutzt. Weil den Teilnehmern jedoch der Zugang zu Absatzmärkten außerhalb der Slums verwehrt bleibt, schaffen nur wenige den Sprung vom informellen Mikrounternehmer zum formellen Kleinunternehmer.

Dem Business-Erfolg Anschub geben
Hier setzt nun das ICEP Projekt mit Unterstützung der Valartis Bank an: Mit Hilfe des Tombola-Erlöses wird ein Business-Incubator am Rande eines Slums errichtet. Dieser bietet einer Vielzahl vielversprechender Mikrounternehmern eine gemeinsame Infrastruktur für Vermarktung und Verkauf ihrer Produkte und Dienstleistungen. Dank Showrooms, Internetzugang, Rechtsberatung und Buchhaltung erhalten die Teilnehmer Zugang zu neuen Kunden, können langfristig wachsen und schaffen so letztlich wertvolle Arbeitsplätze.

 

© ICEP 2011

Projektzeitraum
Jänner 2011– Dezember 2011

Projektbudget
€ 30.000,-

Projektfinanzierung
Valartis Bank

 

„Durch die nachhaltige Förderung dieser ambitionierten Jungunternehmer bieten wir den Menschen in den Slums von Nairobi die Chance, auf eigenen Beinen zu stehen. Mit dem sich einstellenden Erfolg werden sie zum Vorbild für die ganze Community“, ist Gustav Stenbolt, Valartis Bank CEO und selbst Herzblutunternehmer, überzeugt.



Das Projektgebiet
In Kenia leben mehr als 15 Mio. Menschen von weniger als einem Dollar pro Tag – 85 Prozent davon auf dem Land. Auf der Suche nach besseren Chancen zieht es die Menschen vom Land in die Städte, wo sich die Elendsviertel rasend schnell verbreitern. Auf diese Weise hat sich die Bevölkerung Nairobis – der Hauptstadt Kenias - in nur zehn Jahren auf drei Millionen verdreifacht. Mehr als die Hälfte der Einwohner lebt dort auf engstem Raum, unter zumeist widrigsten Bedingungen. Die Situation ist vor allem für arme Frauen und Jugendliche schwierig: Ohne Ausbildung bleiben sie in der absoluten Armut gefangen und erfüllen die Anforderungen des Arbeitsmarkts nicht. Die Folgen sind Arbeitslosigkeit, Armut und eine erhöhte Gefahr, in die Kriminalität abzurutschen.

Der Projektpartner
Strathmore Educational Trust ist eine Nicht-Regierungs-Organisation und wurde 1959 als Public Charitable Trust von Privatpersonen gegründet. Ziel der Organisation ist, zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung Kenias beizutragen. Ihr Fokus ist menschliche, akademische und berufliche Bildung. Strathmore verfolgt dieses Ziel insbesondere durch die Initiierung und Unterstützung von Bildungseinrichtungen.