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ICEP-Projekt 67
Valartis Bank unterstützt
Mikrounternehmer-Förderung in den Slums von Nairobi
Im Rahmen des
9. „Valartis Bank Snow Arena Polo World Cup“
am 13. Jänner 2011 gestaltete die Valartis Bank
nicht nur ein glanzvolles Polo-Turnier, sondern engagierte
sich erstmals gemeinsam mit seinen Kunden und Partnern
für ein ICEP-Projekt in Kenia. Als sozial verantwortungs-bewusstes
Unternehmen ist es der Valartis Bank ein Anliegen,
einen effektiven Beitrag zur globalen Armutsbekämpfung
zu leisten. In ICEP hat Valartis den idealen Partner
gefunden, der sowohl professionelle Eventbegleitung
bietet als auch Garant für erfolgreiche Entwicklungsarbeit
ist.

Mit dem Projekt unterstützt
Valartis Bank ambitionierten Mikrounternehmern in
den Slums von Nairobi, Akteure ihrer eigenen Entwicklung
zu werden. Mit Hilfe des Tombola-Erlöses von
EUR 30.000,- kann das Ausbildungs- und Betreuungsprogramm
des Informal Business Sector Institute (ISBI) in Kenia
weiter ausgebaut werden. Die praxisorientierte Unternehmer-Schmiede
fördert aufstrebende Jungunternehmer, denen es
an kaufmännischem Know-how oder am Zugang zu
Mikrokrediten und Absatzmärkten außerhalb
ihrer unmittelbaren Nachbarschaft mangelt. Über
500 ideenreiche Mikrounternehmer haben seit 2004 die
Chance erhalten, dank engmaschigem Coaching ihr unternehmerisches
Potenzial zu entfalten und die Armut aus eigener Kraft
zu überwinden.

Das Projekt
Etwa 60 Prozent der 3 Millionen Einwohner Nairobis
leben in Slums – meist in provisorischen Unterkünften
aus Holz, Wellblech oder Karton. Dort fehlt es den
Menschen an fast allem, es herrschen Armut und hohe
Arbeitslosigkeit. Armut bedeutet aber nicht, dass
die Menschen keine Fähigkeiten, Unternehmergeist
oder Ideen hätten. Es mangelt ihnen an Business-Know-how
und Zugang zu Kapital.
Um das unternehmerische Potenzial der Slumbewohner
zu entfalten, wurde 2004 mit der Unterstützung
von ICEP das Informal Business Sector Institute (ISBI)
in Nairobi gegründet. Das von Microsoft 2007
als „Social Entrepreneur of the Year“
ausgezeichnete ISBI richtet seinen Fokus auf Ausbildung
im informellen Sektor. Es bietet jungen Mikrounternehmern,
denen es an grundlegendem Business-Know-how mangelt,
praxisnahe, kaufmännische Kurse, persönliches
Coaching und Zugang zu Mikrokrediten. Das Ausbildungsprogramm
ist sehr gut angenommen worden und wird rege genutzt.
Weil den Teilnehmern jedoch der Zugang zu Absatzmärkten
außerhalb der Slums verwehrt bleibt, schaffen
nur wenige den Sprung vom informellen Mikrounternehmer
zum formellen Kleinunternehmer.

Dem Business-Erfolg
Anschub geben
Hier setzt nun das ICEP Projekt mit Unterstützung
der Valartis Bank an: Mit Hilfe des Tombola-Erlöses
wird ein Business-Incubator am Rande eines Slums errichtet.
Dieser bietet einer Vielzahl vielversprechender Mikrounternehmern
eine gemeinsame Infrastruktur für Vermarktung
und Verkauf ihrer Produkte und Dienstleistungen. Dank
Showrooms, Internetzugang, Rechtsberatung und Buchhaltung
erhalten die Teilnehmer Zugang zu neuen Kunden, können
langfristig wachsen und schaffen so letztlich wertvolle
Arbeitsplätze.
© ICEP 2011
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