Entwicklungsprojekte

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ICEP Projektarbeit
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 Berufliche Ausbildung

38 MOJE - El Salvador: Berufsausbildung im Tourismussektor

40 FUNDAP - Guatemala: Tourismus- Ausbildung durch mobile Trainingszentren

52 MASP - Kasachstan:
Berufsausbildung und Jobvermittlung für Jugendliche

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 Förderung von Kleinunternehmern

47 ERAYIM - Kirgistan:
Unternehmertraining und Kredite für Selbsthilfegruppen

50 CED – Kamerun:
Businesstrainings für Kleinunternehmer

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Empowerment von Frauen

53 Ostafrika & Zentralamerika:
WorldWideWomen – Bessere Zukunftschancen für Frauen

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Ländliche Entwicklung

32 FUNDAP - Guatemala: Bessere Bildung - längerer Schulbesuch

44 LEWA - Kenia:
Nachhaltige Einkommensquellen für ländliche Gemeinden

45 CENADE - Nicaragua:
Unternehmerische Ausbildung für Kleinbauern und Kooperativen

49 MOC – Brasilien:
Strukturelle Verbesserung der Schulbildung in ländlichen Regionen

51 FUNDAP - Guatemala:
Landwirtschaftliche Ausbildung und Business-Trainings

56 FABRETTO – Nicaragua:
OMV VIVA unterstützt Schulbildung in ländlichen Regionen

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abgeschlossene Projekte

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Mikroprojekte

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ICEP-Projekt 22

Kasachstan: Empowerment für Frauen in und um Almaty

Kasachstans post-kommunistische Entwicklung wird durch die vielschichtige Benachteiligung der Frau und die Einschränkung ihrer Rechte stark gebremst. Die kasachischen Frauen haben ihre Rolle noch nicht gefunden. Die Kazakhstan Foundation for Cultural, Social and Educational Development KFCSED fördert Frauen, damit sie eine selbstbewusste Rolle in der Gesellschaft einnehmen können, um diese, ausgehend von der eigenen Familie, positiv zu gestalten. Nach einem „Training for Trainers“ wenden sich Multiplikatorinnen an Frauen im Umkreis von Almaty, um sie zu einer aktiven Gestaltung ihres Lebenskreises zu befähigen und zu ermutigen. Unterstützend wird eine mediale Plattform in Form eines Magazins aufgebaut.

Konkrete Projektziele
Festigung und Stärkung der organisatorischen Struktur KFCSEDs durch insgesamt vier Weiterbildungskurse für das Leitungsgremium und den Aufbau eines Netzwerks mit lokalen NGOs.
Zwei Ausbildungszyklen für insgesamt 40 Multiplikatorinnen als ein „Training of Trainers“.
Die Multiplikatorinnen geben die Inhalte an insgesamt 1.200 Frauen in Gemeinden rund um Almaty weiter.
Aufbau einer medialen Plattform in Form eines halbjährlich erscheinenden Magazins für 1.500 Interessierte. Finanzielle Absicherung des Mediums bis Projektende.

Empowerment: Befähigung von Frauen durch Frauen
Obwohl Frauenrechte in der kasachischen Verfassung verankert sind, werden Frauen gesellschaftlich stark benachteiligt und in ihren Rechten beschränkt, was die Entwicklung des Landes insgesamt deutlich bremst. Das Rollenbild der Frau in der heutigen kasachischen Gesellschaft definiert sich zwischen dem egalitären Postulat der Sowjet-Diktatur und der islamischen Tradition der Unterordnung, vor allem im Süden des Landes. Der Zusammenbruch des kommunistischen Sozialsystems und Arbeitslosigkeit treffen Frauen überproportional und verdrängen sie aus dem öffentlichen Leben.

Stärkung der Organisation, ...
Die Kazakhstan Foundation for Cultural, Social and Educational Development KFCSED fördert seit vier Jahren aktiv Frauen im Süden des Landes, vor allem in und um Almaty. Zentrales Ziel der Arbeit ist, Frauen zu befähigen, ihre politische, soziale und persönliche Situation zu verbessern und eine stärkere und selbstbewusste Rolle in der Gesellschaft einzunehmen. Diese soll auch dem Aufbau gesunder Familienstrukturen dienen. Mit Hilfe von ICEP soll KFCSED nun eigene Kapazitäten aufbauen und den Radius der Aktivitäten ausweiten. KFCSED kann von den Erfahrungen, die ICEP beim Aufbau und der Stärkung von Frauennetzwerken in Zentralamerika und Ostafrika gewonnen hat, besonders profitieren.

... Verbreitung von Leadership ...
In einem ersten Schritt werden Multiplikatorinnen in je drei einwöchigen Intensivkursen zu den Themen „Leadership", „Engagement in der Demokratie" und „die Rolle der Frau in der Gesellschaft" ausgebildet. Begleitend zu den Kursen diskutieren die Multiplikatorinnen am runden Tisch mit Spezialisten für Menschenrechte und Armutsbekämpfung. Im nächsten Schritt sollen die insgesamt 40 Multiplikatorinnen die Inhalte in ausgewählten Zielgemeinden an jeweils 30 Frauen weitergeben. Insgesamt sollen dadurch mindestens 1.200 Frauen erreicht werden. 90 Prozent der Multiplikatorinnen setzen ihr Engagement auch im Jahr nach dem Training fort.

... und Aufbau eines Frauennetzwerks
Durch das Projekt wird ein Netzwerk zwischen KFCSED, den Multiplikatorinnen und den begünstigen Frauen entstehen, das auf gegenseitiger Unterstützung beruht und diese fördert. Zusätzlich wird KFCSED eine periodische Publikation herausgeben, die das Frauen-Netzwerk insgesamt stärken und Impulsgeber für Frauen-Empowerment sein wird. Das Magazin soll eine Plattform darstellen, um das Interesse eines größeren Teils der Bevölkerung zu wecken. Eine nachhaltige, d. h. über das Projektende hinaus gehende, Finanzierung der medialen Plattform steht ebenfalls im Fokus des begleiteten Projekts.

© ICEP 2005

Das Projektbudget
in € für Jänner 2005 bis Dez. 2006

Equipment 23.400
Personal 30.280
Ausbildungsmaterial 9.800
Publikation 5.800
Laufende Kosten 3.840
Admin. Kosten KFSCED 3.500
Vorsorge (Inflation, etc.) 2.771
Projektbetreuung ICEP 6.351

Projektkosten 85.742

Das BMaA übernimmt 75 Prozent der Projektkosten (€ 64.307). ICEPs Spender tragen mit € 21.435 zum Gelingen des Projekts bei.

gefördert durch die



Das Projektgebiet
70 Jahre Kommunismus und die islamische Tradition in weiten Landesteilen haben sich nachteilig auf Bildung, Einkommensmöglichkeiten und -niveau der kasachischen Frauen ausgewirkt. Dies gilt auch für das im Süden Kasachstans nahe der Grenze zu Kirgistan gelegene Almaty, die ehemalige Hauptstadt, die bis zum heutigen Tag das Wissenschafts-, Kultur- und Finanzzentrum des Landes ist.


Der Projektpartner
KFCSED – Kazakhstan Foundation for Cultural, Social and Educational Development – widmet sich seit 1999 als NGO der Förderung von Frauen und der nachhaltigen Entwicklung der Region um Almaty. Im Fokus stehen Bildungsprojekte zur Entwicklung der Gesellschaft. Die Begünstigten nehmen an Workshops, Seminaren und Sozialinitiativen teil und werden in Entscheidungsprozesse einbezogen.