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ICEP-Projekt 25
Überbrückung
des Digital Divide:
Computerausbildung für
Frauen in Nairobi
Mit einem PC pro 2000 Personen
ist die technologische Durchdringung Kenias sehr gering,
noch rarer ist das Angebot von fundierten Computerausbildungen.
Dank der Unterstützung mehrerer österreichischer
und internationaler Unternehmen wird die kenianische
Organisation Kianda in Nairobi ein Ausbildungszentrum
einrichten, das allein in den ersten drei Jahren für
2.500 Frauen aus armen Verhältnissen kostenlos
Computer-Kurse anbieten wird, womit sich ihre Chancen
auf einen Arbeitsplatz erheblich verbessern. Monatlich
können rund 60 Frauen einen solchen Kurs absolvieren.
Zudem erhalten zehn Trainer die Möglichkeit zur
Weiterbildung. Damit kann der Know-how-Transfer zu
anderen Computer-ter-Ausbildungszentren sichergestellt
und ein langfristiger Multiplikator-Effekt ausgelöst
werden.
Telekom Austria stellte für das Projekt die Computer
zur Verfügung, die Spedition Kühne und Nagel
übernahm den Transport, Microsoft die Ausbildungskosten.
Die Infrastruktur des Ausbildungszentrums wird von
den Projektpartnern ICEP und Kianda bereitgestellt.

Unternehmen ermöglichen
Entwicklung
Die 25 PCs wurden am 14. November 2005 in
der Unternehmenszentrale der Telekom Austria übergeben.
„Mit der Teilnahme an diesem Pilotprojekt –
weit weg von unseren Märkten und Zielgruppen
– möchten wir darauf aufmerksam machen,
dass soziale Verantwortung auch globales Handeln erfordert.
Wir erhoffen, dass dieses Pilotprojekt durch seine
synergetische Nutzung der Ressourcen verschiedener
Unternehmen einen sozialen Mehrwert auf globaler Ebene
erreicht und dadurch zur Überbrückung des
Digital Divides beiträgt“, begründete
Wolfgang Frauenholz (li. im Bild),
Leitung Einkauf und interne Dienste bei Telekom
Austria, die Aktion.
Microsoft übernimmt
im Rahmen seiner weltweiten Initiative „Unlimited
Potential“ die Ausbildungs- und Softwarekosten.
„Nicht Information verändert die Welt,
sondern Menschen die mit diesen Informationen kommunizieren
können und Zugang zu den neuen Technologien erhalten,
dies gilt insbesondere für Entwicklungsländer.
Denn moderne Technik ist nur dann revolutionär,
wenn die Menschen auch tatsächlich damit umgehen
können“, erklärt Thomas Lutz
(re. im Bild) Unternehmenssprecher von Microsoft
Österreich. „Das Projekt IT-Ausbildung
für Frauen in Kenia- ist beispielgebend für
globales Engagement und zeichnet sich durch die einzigartige
Nord-Süd-Kooperation zwischen Unternehmen und
NGOs aus.“
„Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen
endet nicht an den Landesgrenzen. Das Projekt ist
ein Beispiel für die praktische Umsetzung von
globaler Corporate Social Responsibility. Und es eröffnet
Frauen konkrete Chancen, ihre eigenen und die Lebensumstände
ihrer Familien nachhaltig zu verbessern“, erläuterte
Benedikt Metternich (Bildmitte),
Leiter der ICEP-Projektabteilung, den Sinn des Engagements.
© ICEP 2006
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