Entwicklungsprojekte

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ICEP Projektarbeit
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 Berufliche Ausbildung

38 MOJE - El Salvador: Berufsausbildung im Tourismussektor

40 FUNDAP - Guatemala: Tourismus- Ausbildung durch mobile Trainingszentren

52 MASP - Kasachstan:
Berufsausbildung und Jobvermittlung für Jugendliche

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 Förderung von Kleinunternehmern

47 ERAYIM - Kirgistan:
Unternehmertraining und Kredite für Selbsthilfegruppen

50 CED – Kamerun:
Businesstrainings für Kleinunternehmer

67 ISBI – Kenia:
Valartis Bank unterstützt Mikrounternehmer in Nairobi

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Empowerment von Frauen

53 Ostafrika & Zentralamerika:
WorldWideWomen – Bessere Zukunftschancen für Frauen

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Ländliche Entwicklung

32 FUNDAP - Guatemala: Bessere Bildung - längerer Schulbesuch

44 LEWA - Kenia:
Nachhaltige Einkommensquellen für ländliche Gemeinden

45 CENADE - Nicaragua:
Unternehmerische Ausbildung für Kleinbauern und Kooperativen

49 MOC – Brasilien:
Strukturelle Verbesserung der Schulbildung in ländlichen Regionen

51 FUNDAP - Guatemala:
Landwirtschaftliche Ausbildung und Business-Trainings

56 FABRETTO – Nicaragua:
OMV VIVA unterstützt Schulbildung in ländlichen Regionen

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abgeschlossene Projekte

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Mikroprojekte

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ICEP-Projekt 35

Kasachstan: Trainingsinitiativen für Lehrer und Schüler

Die Ausbildungs- und Jobsituation für Jugendliche in Almaty hat sich seit der Unabhängigkeit Kasachstans von der UdSSR massiv verschlechtert. Durch eine Trainingsinitiative für Lehrer und Schüler sowie die gezielte Verbesserung der Jugendbetreuung bietet das ICEP-Projekt jungen Menschen neue Perspektiven und unterstützt sie auf dem Weg ins Berufsleben.

Um sich auf das Berufsleben vorzubereiten, können Jugendliche in Almaty zwischen dem Besuch einer Oberstufe inklusive Berufsberatung oder einer praktischen Ausbildung in einer Berufsschule wählen. Der öffentliche Bildungsbereich wurde in den letzten Jahrzehnten in Folge von Sparmaßnahmen schwer vernachlässigt. Lehrern und Ausbildnern mangelt es wegen geringer Löhne sowie fehlender Unterstützung an Motivation. Die Lehrpläne sind nicht auf dem neuesten Stand. So werden die Jugendlichen nicht angemessen auf das Berufsleben vorbereitet. Zudem fehlt es den Lehrern an einer spezifischen Vorbereitung, um auf die Bedürfnisse von Waisen, Behinderten oder Jugendlichen aus kriminellen Milieus eingehen zu können.
Diesen Jugendlichen fällt es damit sehr schwer, in der Ausbildung einen Sinn zu sehen. Sie brechen die Schule oft vorzeitig ab. Umso weniger gelingt es ihnen, einen Einstieg in die Arbeitswelt zu finden.



Hier setzt das Projekt an: In von MASP organisierten Trainingsprogrammen werden Lehrer und Schulleiter für die Bedürfnisse von unterprivilegierten Jugendlichen sensibilisiert. Weiters erhalten Oberstufen- und Berufsschulen eine Beratung, um in der Lage zu sein, ihre Berufsberatung sowie die Ausbildungsprogramme auf die Ansprüche der Wirtschaft abzustimmen. Durch intensive Einbindung und Kommunikation mit potentiellen Arbeitgebern wird eine optimale Vorbereitung von Jugendlichen auf den Eintritt in den Arbeitsmarkt gefördert. Die Jobvermittlung im Jugendzentrum von MASP wird personell aufgestockt, um intensiver und persönlicher auf jugendliche Arbeitssuchende eingehen zu können.



Konkrete Projektziele
  Vier Oberstufenschulen und zwei Berufsschulen von Almaty beteiligen sich am Projekt.
  Einrichtung von 4 Beratungsstellen zur Berufsvorbereitung.
  60 Lehrer und Schulleiter werden trainiert.
  1700 Jugendliche werden von der Jobvermittlungs- und Berufberatungsstelle betreut.
  70 Unternehmen bieten in einer neu aufgestellten Datenbank Jobs an.
  50 Vertreter von öffentlichen Stellen und Unternehmen nehmen an einer Konferenz zum Thema „Problematik des Arbeitsmarkteinstieges der Jugendlichen von Almaty“ teil.


© ICEP 2007

Projektzeitraum
Jänner 2007 – Dezember 2008

Projektkosten
€ 100.024,-

Projektfinanzierung
OEZA: € 50.000,–
ICEP-Spenden: € 50.024,–

Gefördert durch die


Projektgebiet
Bis 1991 war Kasachstan eine zentral regierte Teilrepublik der UdSSR. Nach dem Umbruch wurde daraus eine marktwirtschaftliche Demokratie.
Die Ausbildungs- und Jobsituation für Jugendliche in Kasachstans ist äußerst schlecht, besonders in den ländlichen Regionen und Siedlungsgebiete um die Großstädte Almaty und Astana.
Es wurden zwar grundlegende Reformen und Modernisierungen im Bildungsbereich ausgearbeitet, aber von der konkreten Umsetzung dieser Maßnahmen ist Kasachstan noch weit entfernt. Der öffentliche Bildungsbereich wurde in den vergangenen Jahrzehnten in Folge von Sparmaßnahmen stark vernachlässigt. Die Lehrpläne sind veraltet. Lehrern und Ausbildnern mangelt es wegen geringer Löhne sowie fehlender Unterstützung an Motivation.


Projektpartner
Die Partnerorganisation MASP wurde 2002 gegründet, mit dem Ziel, Jugendlichen Möglichkeiten zu eröffnen, sich erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. In enger Kooperation mit der italienischen Entwicklungsorganisation AVSI und anderen staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen setzte MASP in den vergangenen Jahren Projekte in den Bereichen Berufsbildung und Job-Orientierung erfolgreich um.