ICEP-Projekt
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Kasachstan: Trainingsinitiativen
für Lehrer und Schüler
Die Ausbildungs- und Jobsituation
für Jugendliche in Almaty hat sich seit der Unabhängigkeit
Kasachstans von der UdSSR massiv verschlechtert. Durch
eine Trainingsinitiative für Lehrer und Schüler
sowie die gezielte Verbesserung der Jugendbetreuung
bietet das ICEP-Projekt jungen Menschen neue Perspektiven
und unterstützt sie auf dem Weg ins Berufsleben.
Um sich auf das Berufsleben
vorzubereiten, können Jugendliche in Almaty zwischen
dem Besuch einer Oberstufe inklusive Berufsberatung
oder einer praktischen Ausbildung in einer Berufsschule
wählen. Der öffentliche Bildungsbereich
wurde in den letzten Jahrzehnten in Folge von Sparmaßnahmen
schwer vernachlässigt. Lehrern und Ausbildnern
mangelt es wegen geringer Löhne sowie fehlender
Unterstützung an Motivation. Die Lehrpläne
sind nicht auf dem neuesten Stand. So werden die Jugendlichen
nicht angemessen auf das Berufsleben vorbereitet.
Zudem fehlt es den Lehrern an einer spezifischen Vorbereitung,
um auf die Bedürfnisse von Waisen, Behinderten
oder Jugendlichen aus kriminellen Milieus eingehen
zu können.
Diesen Jugendlichen fällt es damit sehr schwer,
in der Ausbildung einen Sinn zu sehen. Sie brechen
die Schule oft vorzeitig ab. Umso weniger gelingt
es ihnen, einen Einstieg in die Arbeitswelt zu finden.

Hier setzt das Projekt an: In von MASP organisierten
Trainingsprogrammen werden Lehrer und Schulleiter
für die Bedürfnisse von unterprivilegierten
Jugendlichen sensibilisiert. Weiters erhalten Oberstufen-
und Berufsschulen eine Beratung, um in der Lage zu
sein, ihre Berufsberatung sowie die Ausbildungsprogramme
auf die Ansprüche der Wirtschaft abzustimmen.
Durch intensive Einbindung und Kommunikation mit potentiellen
Arbeitgebern wird eine optimale Vorbereitung von Jugendlichen
auf den Eintritt in den Arbeitsmarkt gefördert.
Die Jobvermittlung im Jugendzentrum von MASP wird
personell aufgestockt, um intensiver und persönlicher
auf jugendliche Arbeitssuchende eingehen zu können.

Konkrete Projektziele
Vier Oberstufenschulen und zwei Berufsschulen von
Almaty beteiligen sich am Projekt.
Einrichtung von 4 Beratungsstellen zur Berufsvorbereitung.
60 Lehrer und Schulleiter werden trainiert.
1700 Jugendliche werden von der Jobvermittlungs- und
Berufberatungsstelle betreut.
70 Unternehmen bieten in einer neu aufgestellten Datenbank
Jobs an.
50 Vertreter von öffentlichen Stellen und Unternehmen
nehmen an einer Konferenz zum Thema „Problematik
des Arbeitsmarkteinstieges der Jugendlichen von Almaty“
teil.

© ICEP 2007
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