Entwicklungsprojekte

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ICEP Projektarbeit
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 Berufliche Ausbildung

38 MOJE - El Salvador: Berufsausbildung im Tourismussektor

40 FUNDAP - Guatemala: Tourismus- Ausbildung durch mobile Trainingszentren

52 MASP - Kasachstan:
Berufsausbildung und Jobvermittlung für Jugendliche

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 Förderung von Kleinunternehmern

47 ERAYIM - Kirgistan:
Unternehmertraining und Kredite für Selbsthilfegruppen

50 CED – Kamerun:
Businesstrainings für Kleinunternehmer

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Empowerment von Frauen

53 Ostafrika & Zentralamerika:
WorldWideWomen – Bessere Zukunftschancen für Frauen

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Ländliche Entwicklung

32 FUNDAP - Guatemala: Bessere Bildung - längerer Schulbesuch

44 LEWA - Kenia:
Nachhaltige Einkommensquellen für ländliche Gemeinden

45 CENADE - Nicaragua:
Unternehmerische Ausbildung für Kleinbauern und Kooperativen

49 MOC – Brasilien:
Strukturelle Verbesserung der Schulbildung in ländlichen Regionen

51 FUNDAP - Guatemala:
Landwirtschaftliche Ausbildung und Business-Trainings

56 FABRETTO – Nicaragua:
OMV VIVA unterstützt Schulbildung in ländlichen Regionen

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abgeschlossene Projekte

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>>Mikroprojekte

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Mikroprojekte

Aktuelles Kleinprojekt

Brunnen für Kiwenda

Trinkwasser ist in großen Teilen Afrikas eine Kostbarkeit. So in vielen ländlichen Gegenden Ugandas, wo Frauen lange Wegstrecken auf sich nehmen, um aus Wassertümpeln – abgestandenes – Wasser zu schöpfen. Die ugandische Organisation Safe Neighbourhood Communities Foundation SNCF arbeitet seit Jahren daran, den Menschen am Land durch Ausbildung und Infrastruktur Perspektive und Zukunft zu geben. ICEP hat bereits im Jahr 2000 ein Brunnenbauprojekt mit SNCF durchgeführt und will diesem im Jahr 2004 ein weiteres folgen lassen. Die begünstigte Gemeinde ist Kiwenda, eine Ortschaft östlich von Kampala. Der Brunnen wird etwa 60 Familien sauberes Wasser zur Verfügung stellen.

Projektstart: Jänner 2004
Die Projektkosten belaufen sich auf EUR 7.500,-.

Schulbau in Quetzaltenango, Guatemala

ICEP-Partner PEVI möchte für eine Dorfgemeinschaft am Fuße des erstorbenen Vulkans Santa Maria ein besseres Schulgebäude erreichten. Derzeit sind die 30 Kinder zwischen 7 und 14 Jahren in einer feuchten Hütte ohne natürliches Licht untergebracht. Ein neues Grundstück wurde bereits gefunden, bis Oktober werden die Väter der Schulkinder dank Materialspenden das gesamte Baumaterial beisammen haben. ICEP wird im Oktober 2003 Geld für die Bauarbeiten überweisen. Denn im Dorf selbst sind nur Landwirte, die Maurer müssen aus der angrenzenden Stadt kommen und bezahlt werden.

Projektbudget: 3.200 Euro
Laufzeit: September bis November 2003

Stipendien für Kinder in der „Stadt der Kinder“, Mexiko, 2001

Die „Stadt der Kinder“ liegt in Guadalupe,einem Stadtteil Monterreys in Nuevo Leon. Sie war 1951 in Privatinitiative als Waisenhaus gegründet worden. 1986, nach dem Tod des Gründers, wurde sie von einem gemeinnützigen Verein, der sich bis heute vor allem aus ortsansäßigen Wirtschaftstreiben-den zusammensetzt, übernommen und erreichte einen neuen Aufschwung: Das Areal, auf dem das Waisenheim für rund 100 Kinder stand, wurde erweitert, Grund- und Berufsschulen errichtet. ICEP stellte einen revolvierenden Fonds über 4.500 Euro zur Verfügung, aus dem die Ausbildung für zehn Jugendliche finanziert wird. Sobald die Jugendlichen durch ein gesichertes Einkommen im erlernten Beruf dazu imstande sind, zahlen sie das erhaltene Stipendium zurück und ermöglichen dadurch den nächsten Jugendlichen den Zugang zu einer Ausbildung.

Brunnenbau für Kiwenda, Uganda, 2000

In Kooperation mit der Safe Neighbourhood Communities Foundation, einer NGO, die besonders in ländlichen Gebieten tätig ist, ermöglichte ICEP den Bau eines Trinkwasserbrunnens für die Bevölkerung von Kiwenda. Dank des neuen Brunnens können Krankheiten, die durch verschmutztes Wasser und mangelnde Hygiene hervorgerufen werden, verringert werden. Außerdem stellt der Brunnen vor allem für die Frauen eine erhebliche Erleichterung ihres Alltags dar. Bei der Errichtung des Brunnens wurde die Bevölkerung stark einbezogen, sodass sie ihn auch heute selbst betreiben. Die Finanzierung des Projekts (Gesamtkosten: 6.000 Euro) wurde vom Wiener Institut für Entwicklungsfragen und Zusammenarbeit VIDC mitgetragen.

Schulmöbel für zwei Grundschulen in Cantel, Guatemala, 1999

Guatemala hat mit einem Anteil von über 50 Prozent der Gesamtbevölkerung eine der höchsten Analphabetenraten der Welt. Ein Versuch der Regierung, dem Problem zu begegnen, besteht darin, die Gehälter für die Lehrer zu übernehmen, wenn verlässliche NGOs so genannte „Grundschulen mit Selbstverwaltung“ gründen. ICEP hat mit Unterstützung des Außenministeriums für zwei von PEVI geführte Volksschulen in Xeul und Xoquiac in Cantel die Anschaffung der Schulmöbel finanziert. Kosten: 9.700 Euro. Die Möbel wurden von einem einheimischen Tischler erzeugt und in einer „Prozession“, an der die ganze Dorfgemeinschaft teilnahm, von den Kindern selbst zur Schule gebracht. Ein Motivationsschub für die Lehrer, Eltern und natürlich die Kinder.


© ICEP 2003

Projekte mit einem Budget zwischen 2.000 bis 10.000 Euro haben für ICEP einen eigenen Stellenwert. Mit dieser Projektform hilft ICEP seinen Partnern rasch und unbürokratisch, kleinere Initiativen zu starten. Kleinprojekte stellen auch eine Möglichkeit dar, einen Partner vor Ort kennen zu lernen.

 

Danke an Preblauer für die Unterstützung des aktuellen Brunnenprojekts.

Danke an die Bewohner der Seniorenheime des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser.