|
Mikroprojekte
Aktuelles
Kleinprojekt

Brunnen für
Kiwenda
Trinkwasser ist in großen
Teilen Afrikas eine Kostbarkeit. So in vielen ländlichen
Gegenden Ugandas, wo Frauen lange Wegstrecken auf
sich nehmen, um aus Wassertümpeln – abgestandenes
– Wasser zu schöpfen. Die ugandische Organisation
Safe Neighbourhood Communities Foundation SNCF arbeitet
seit Jahren daran, den Menschen am Land durch Ausbildung
und Infrastruktur Perspektive und Zukunft zu geben.
ICEP hat bereits im Jahr 2000 ein Brunnenbauprojekt
mit SNCF durchgeführt und will diesem im Jahr
2004 ein weiteres folgen lassen. Die begünstigte
Gemeinde ist Kiwenda, eine Ortschaft östlich
von Kampala. Der Brunnen wird etwa 60 Familien sauberes
Wasser zur Verfügung stellen.
Projektstart: Jänner
2004
Die Projektkosten belaufen sich auf EUR 7.500,-.
Schulbau in
Quetzaltenango, Guatemala
ICEP-Partner PEVI möchte
für eine Dorfgemeinschaft am Fuße des erstorbenen
Vulkans Santa Maria ein besseres Schulgebäude
erreichten. Derzeit sind die 30 Kinder zwischen 7
und 14 Jahren in einer feuchten Hütte ohne natürliches
Licht untergebracht. Ein neues Grundstück wurde
bereits gefunden, bis Oktober werden die Väter
der Schulkinder dank Materialspenden das gesamte Baumaterial
beisammen haben. ICEP wird im Oktober 2003 Geld für
die Bauarbeiten überweisen. Denn im Dorf selbst
sind nur Landwirte, die Maurer müssen aus der
angrenzenden Stadt kommen und bezahlt werden.
Projektbudget: 3.200
Euro
Laufzeit: September bis November 2003

Stipendien für
Kinder in der „Stadt der Kinder“, Mexiko,
2001
Die „Stadt der
Kinder“ liegt in Guadalupe,einem Stadtteil Monterreys
in Nuevo Leon. Sie war 1951 in Privatinitiative als
Waisenhaus gegründet worden. 1986, nach dem Tod
des Gründers, wurde sie von einem gemeinnützigen
Verein, der sich bis heute vor allem aus ortsansäßigen
Wirtschaftstreiben-den zusammensetzt, übernommen
und erreichte einen neuen Aufschwung: Das Areal, auf
dem das Waisenheim für rund 100 Kinder stand,
wurde erweitert, Grund- und Berufsschulen errichtet.
ICEP stellte einen revolvierenden Fonds über
4.500 Euro zur Verfügung, aus dem die Ausbildung
für zehn Jugendliche finanziert wird. Sobald
die Jugendlichen durch ein gesichertes Einkommen im
erlernten Beruf dazu imstande sind, zahlen sie das
erhaltene Stipendium zurück und ermöglichen
dadurch den nächsten Jugendlichen den Zugang
zu einer Ausbildung.

Brunnenbau für
Kiwenda, Uganda, 2000
In Kooperation mit der
Safe Neighbourhood Communities Foundation, einer NGO,
die besonders in ländlichen Gebieten tätig
ist, ermöglichte ICEP den Bau eines Trinkwasserbrunnens
für die Bevölkerung von Kiwenda. Dank des
neuen Brunnens können Krankheiten, die durch
verschmutztes Wasser und mangelnde Hygiene hervorgerufen
werden, verringert werden. Außerdem stellt der
Brunnen vor allem für die Frauen eine erhebliche
Erleichterung ihres Alltags dar. Bei der Errichtung
des Brunnens wurde die Bevölkerung stark einbezogen,
sodass sie ihn auch heute selbst betreiben. Die Finanzierung
des Projekts (Gesamtkosten: 6.000 Euro) wurde vom
Wiener Institut für Entwicklungsfragen und Zusammenarbeit
VIDC mitgetragen.

Schulmöbel
für zwei Grundschulen in Cantel, Guatemala, 1999
Guatemala hat mit einem
Anteil von über 50 Prozent der Gesamtbevölkerung
eine der höchsten Analphabetenraten der Welt.
Ein Versuch der Regierung, dem Problem zu begegnen,
besteht darin, die Gehälter für die Lehrer
zu übernehmen, wenn verlässliche NGOs so
genannte „Grundschulen mit Selbstverwaltung“
gründen. ICEP hat mit Unterstützung des
Außenministeriums für zwei von PEVI geführte
Volksschulen in Xeul und Xoquiac in Cantel die Anschaffung
der Schulmöbel finanziert. Kosten: 9.700 Euro.
Die Möbel wurden von einem einheimischen Tischler
erzeugt und in einer „Prozession“, an
der die ganze Dorfgemeinschaft teilnahm, von den Kindern
selbst zur Schule gebracht. Ein Motivationsschub für
die Lehrer, Eltern und natürlich die Kinder.
© ICEP 2003
|