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und bietet Inhalte für interne und externe Kommunikation.
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Präsentation
UnternehmerGuide Entwicklungsländer
„Märkte der Zukunft
– wirtschaftliche Chance,
soziale Herausforderung“
Am 13. Juni 2006 wurde vor Unternehmensvertretern
und Experten aus Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit
im voll besetzten Reitersaal der Oesterreichischen
Kontrollbank OeKB der noch druckfrische „UnternehmerGuide
Entwicklungsländer“ präsentiert, ein
von ICEP im Auftrag der Austrian Development Agency
ADA und aus finanziellen Mitteln von „go international“
erstelltes hundertseitiges Kompendium für unternehmerisches
Engagement in Entwicklungsländern. ICEP Geschäftsführer
Bernhard Weber: „Der Guide
soll die österreichische Wirtschaft motivieren
und dabei unterstützen, zur wirtschaftlichen
und sozialen Entwicklung beizutragen und davon zu
profitieren.“

>> mehr Fotos zur Veranstaltung
Ferdinand Schipfer,
Leiter der Abteilung Exportgarantien der OeKB, hielt
in seiner Begrüßung fest, dass Entwicklungsländer
als Absatzmärkte und Investitionsziele zunehmend
nachgefragt sind. Dabei können die Herausforderungen,
die mit dem Markteintritt in Entwicklungsländer
verbunden seien, nur durch Information und Vorbereitung
bewältigt werden. In diesem Sinne könne
er den UnternehmerGuide nur begrüßen. Für
eine differenzierte Betrachtung der Entwicklungsländer
sprach sich Georg Kapsch, Vorstandsvorsitzender
der Kapsch AG, in seiner Keynote aus: „Wir halten
Entwicklungsländer schlicht für rückständig.
Es ist unsere Verantwortung, Wertschöpfung in
diese Länder zu bringen und gleichzeitig deren
Kultur zu achten. Andere Kulturen machen das Wirtschaften
erst reizvoll“, ist er überzeugt. Risiken
seien nicht zu unterschätzen. Aber: „Ein
Unternehmer muss primär Chancen nützen,
nicht Risiken vermeiden.“
Im von Peter Muzik moderierten Podiumsgespräch
legte ADA-Geschäftsführer Michael
Linhart dar, wie die Österreichische
Entwicklungszusammenarbeit auch in Kooperation mit
Unternehmen ihre Partnerländer beim Aufbau eines
funktionierenden Privatsektors unterstützt. Josef
Mayer, Leiter der Sektion Außenwirtschaft
und Europäische Integration im BMWA, eröffnete
einen Blick in die durch die Globalisierung komplexen
Herausforderungen der Außenwirtschaftspolitik.
Walter Koren, Leiter der Außenwirtschaft
Österreich der WKO, betonte, die Geschäftstätigkeit
in wirtschaftlich viel versprechenden, aber sozial
und politisch oft sensiblen Regionen bedeute für
Unternehmen auch Verantwortung gegenüber dem
lokalen Umfeld: „Wirtschaftliche Entwicklung
ist indirekte Armutsbekämpfung.“ Entwicklungszusammenarbeit
müsse noch viel stärker ein Thema der Wirtschaftspolitik
werden.
Zum Abschluss stellte Susanne Ebner
den Weg der Hubert Ebner GmbH nach Indien dar. Ebner:
„Wir haben nicht nur einen gigantischen Markt
vorgefunden, sondern auch ein soziales Umfeld, in
das es sich lohnt zu investieren. Zum Nutzen für
unser Unternehmen und für die Menschen in Indien.“
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