Initiativen in Europa

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CSR Global (2006-2008)
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Abgeschlossene Bildungsprojekte

Dr. Wolfgang Ruttenstorfer,
OMV

„Als international tätiges Unternehmen mit Standorten und Geschäftsverbindungen auf allen fünf Kontinenten, darunter auch Schwellen- und Entwicklungsländer, trägt die OMV eine besondere Verantwortung für Menschen und Umwelt auch in sozial- und wirtschaftlich sensiblen Regionen. Daher hat Verantwortung nach der triple bottom line für die OMV eine internationale Dimension, die gleichzeitig Chance und Herausforderung für die Umsetzung im Unternehmen und im Geschäftsalltag bedeutet. Wir unterstützen die Initiative corporAID, denn sie eröffnet Unternehmen eine neue Sichtweise auf die Herausforderungen der Globalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft, bringt positive Beispiele über den Beitrag von Unternehmen zu globaler Entwicklung und Armutsbekämpfung und leistet einen wertvollen Beitrag zur Diskussion und Weiterentwicklung von CSR in Österreich.“

corporAID Multilogue 9. Mai 2006


Herausforderung und Stärken
von Corporate Social Integration

9. Mai 2006, 17 bis 19 Uhr
Hill International
Schwarzenbergplatz 7, 1010 Wien
Begrüßung durch Othmar Hill

Begrenzte Teilnehmerzahl (40) – Anmeldung erforderlich
Tel. 01-9690254 | eMail multilogue@corporaid.at

Corporate Social Responsibility, die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Marc Pfitzer führt vier verbreitete Motive für ein CSR-Engagement an: moralische Verpflichtung, Nachhaltigkeit, License to Operate, Markenreputation; und zeigt gleichzeitig die Grenzen der einzelnen Zugänge auf.

Pfitzer plädiert für einen CSR-Zugang, der einerseits gesellschaftliche Probleme fokussiert, die tatsächlich wichtig sind – und nicht primär im Interesse einer einzelnen Stakeholder - Gruppe liegen –, und deren Lösung andererseits einen Beitrag zum langfristigen Wettbewerbserfolg des Unternehmens leistet. Dieser Corporate Social Integration-Ansatz setzt auf die Erkenntnis, dass jedes Unternehmen an seinen Standorten und in seinen Märkten – lokal wie global – ein Mindestmaß an sozialer Entwicklung benötigt.

Pfitzer vertritt den Standpunkt, dass es keinen universellen CSR-Ansatz gibt, sondern jedes Unternehmen an jedem Standort und in jedem Markt die Berührungspunkte mit sozialen Herausforderungen klar identifizieren und ansprechen sollte. Gerade weil dieses Vorgehen aufwändig ist, empfiehlt Pfitzer die Bündelung der oft verschiedenen CSR- und Philanthropie-Initiativen auf die globale Wertschöpfungskette des Unternehmens. Dazu braucht es eine neue Sicht auf CSR: Weg von einem eher defensiven hin zu einem integrierten positiven Zugang und gleichzeitig weg von Bekenntnissen hin zu mehr Substanz.

Pfitzer zeigt anhand von Cases aus seiner Beratungspraxis – mittelständische Unternehmen, aber auch Konzerne wie Nestlé und Shell –, wie das einzelne Unternehmen spezifische soziale Probleme im Umfeld seiner globalen Wertschöpfungskette identifizieren und mit unternehmerischen Ressourcen und Know-how effizient verbessern kann – zum Nutzen des Unternehmens und der Gesellschaft.

Summary >> pdf (400kb)

Marc W. Pfitzer ist Managing Director und Verantwortlicher für Europa der Foundation Strategy Group FSG. Das Sozialunternehmen FSG, gegründet von Mark Kramer und Michael Porter, berät führende Unternehmen und Stiftungen zu Philanthropie und Social Investment.

corporAID Multilogue ist das Learning Forum der corporAID Initiative zu Wirtschaft und Entwicklung und globaler Verantwortung von Unternehmen.

© 2006

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