Initiativen in Europa

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ICEP Bildungsarbeit
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Mitteleuropa-Netzwerk
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CSR Global (2006-2008)
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Abgeschlossene Bildungsprojekte

Dr. Wolfgang Ruttenstorfer,
OMV

„Als international tätiges Unternehmen mit Standorten und Geschäftsverbindungen auf allen fünf Kontinenten, darunter auch Schwellen- und Entwicklungsländer, trägt die OMV eine besondere Verantwortung für Menschen und Umwelt auch in sozial- und wirtschaftlich sensiblen Regionen. Daher hat Verantwortung nach der triple bottom line für die OMV eine internationale Dimension, die gleichzeitig Chance und Herausforderung für die Umsetzung im Unternehmen und im Geschäftsalltag bedeutet. Wir unterstützen die Initiative corporAID, denn sie eröffnet Unternehmen eine neue Sichtweise auf die Herausforderungen der Globalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft, bringt positive Beispiele über den Beitrag von Unternehmen zu globaler Entwicklung und Armutsbekämpfung und leistet einen wertvollen Beitrag zur Diskussion und Weiterentwicklung von CSR in Österreich.“

corporAID Multilogue 18. Jänner 2010

Johanna Mair :
Social Entrepreneurship – Unternehmertum an der Schnittstelle zur sozialen Innovation

Johanna Mair ist Professorin für strategisches Management an der IESE Business School in Barcelona. Für ihre Forschungs- und Lehrtätigkeit im Bereich Unternehmens-strategie und Social Impact erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den „Faculty Pioneer“ des Aspen Institute (2007), den „Ashoka Award for Social Entrepreneurship Education“ (2007), Gold beim IFC-Financial Times Essay Wettbewerb (2008) sowie den „Best Paper for Practice Implications Award“ der Strategic Management Society (2007). Mair wirkt in Gremien zahlreicher Stiftungen und Social Investment Funds und berät internationale Unternehmen als auch Organisationen wie die Weltbank.

Sozialunternehmen bieten innovative Lösungen für ein breites Spektrum von gesellschaftlichen Problemen, an denen Regierungen sowie Organisationen aus dem öffentlichen und privaten Sektor häufig scheitern. Was fehlt, ist nicht so sehr das Geld. Die knappste Ressourcen sind immer noch gute Ideen und Menschen, die fähig sind, diese umzusetzen. Sozialunternehmen erkennen „Fehler im System“ und entwickeln innovative Unternehmensmodelle, um
soziale Bedürfnisse unter Marktbedingungen – also finanziell nachhaltig – zu befriedigen.

Johanna Mair zeigte, wie ökonomisch orientiertes, kreatives Denken gesellschaftlichen Wandel anzustoßen vermag, und wie die Bedürfnisse sozial Benachteiligter einen eigenen Markt haben können, für den es sich lohnt, Güter und Dienstleistungen bereit zu stellen.

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corporAID Multilogue ist das Learning Forum der corporAID Initiative zu Wirtschaft und Entwicklung und globaler Verantwortung von Unternehmen.

© 2010

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