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TRIGOS 2007
Nominierung für die Telekom Austria mit dem Projekt
"Digital Pipeline – IT als Chance für
Menschen in Kenia"
Am 30. Mai 2007 wurde bereits
zum vierten Mal der TRIGOS – die Auszeichnung
für Unternehmen mit Verantwortung – verliehen.
Die Telekom Austria war mit dem Projekt "Digital
Pipeline – IT als Chance für Menschen in
Kenia", ein Kooperationsprojekt mit ICEP, in
der Kategorie Gesellschaft nominiert.
Bei durchschnittlich einem Computer
pro 2.000 Einwohner ist die Chance in einem Entwicklungsland
wie Kenia, an das Digitale Zeitalter anzuschließen
zu können, kaum gegeben. Im Rahmen des Telekom
Projekts: „Digital Pipeline“ werden Trainingscenter
in Kenia mit Computern ausgestattet. Durch die Zusammenarbeit
mit ICEP wird der langfristige Erfolg der Initiative
multipliziert, da die geschaffene IT-Infrastruktur
in die Projektarbeit integriert wurde. 980 Frauen
und 520 Jugendliche aus den Slums von Nairobi konnten
bereits eine IT-Ausbildung absolvieren – viele
von ihnen haben dadurch eine Anstellung gefunden oder
konnten ihre Einkommen verbessern.
Auch wenn die Telekom Austria die Trigos-Auszeichnung
nicht mit nach Hause nehmen konnte, freuten sich Alois
Schrems von der Telekom und Astrid Florian von ICEP
eine Urkunde für die TRIGOS-Nominierung entgegen
nehmen zu dürfen.

Das Projekt
Die Fähigkeit Computer- und Internet-Technologien
zu nutzen, gewinnt zunehmend an Bedeutung, um am wirtschaftlichen,
politischen und sozialen Leben in vollem Umfang teilnehmen
und von der Globalisierung profitieren zu können.
Dies gilt vor allem auch für Entwicklungsländer.
Zugang zu modernen Informations- und Kommunikationstechnologien
schafft Wirtschaftsentwicklung und verbessert die
Lebensbedingungen vieler Menschen.
Der so genannte Digital Divide jedoch hindert die
Menschen daran, von den positiven Aspekten der Globalisierung
zu profitieren. Durch die schlechte technische Infrastruktur
in den ärmeren Ländern haben viele nicht
die Möglichkeit sich mit den neuen Medien auseinanderzusetzen.
Bewusstsein und Wissen über die neuen Technologien
fehlen, da Grundbedürfnisse wie Ernährung,
Gesundheit und Bildung zuerst befriedigt werden müssen.
Dennoch steigt am Arbeitsmarkt die Nachfrage nach
IT-Qualifikation bzw. nach Menschen, die am Computer
arbeiten können und die gängigsten Programme
beherrschen. Computerausbildung ist stark nachgefragt,
sehr kostspielig und daher nur für eine einkommensstarke
Oberschicht leistbar.

Synergien-Maximierung
Ziel des Projektes ist es nicht nur auch den ärmeren
und marginalisierten Menschen in Entwicklungsländern
zu helfen am Digitalen Zeitalter teilzunehmen, sondern
auch intakte, hochwertige PCs, die in regelmäßigen
Abständen ausgemustert werden, sinnvoll weiter
zu verwenden und ihnen einen sozialen Mehrwert zu
geben.
Um einen maximalen Mehrwert für die Menschen
vor Ort zu schaffen wird das Projekt mit professionellen
Partnern umgesetzt. ICEP verfügt über langjährige
Projekterfahrung in Kenia und unterstützt Menschen
durch Ausbildung und Coaching, ihre Lebenssituation
selbstständig zu verbessern. Als weiterer Projektpartner
konnte Microsoft gewonnen werden der, im Rahmen seines
internationalen Unlimited Potential Programms zwar
IT-Ausbildung, jedoch keinerlei Hardware, finanziert.
Konkrete Projekterfolge
Digital Pipeline I (2005):
Das erste Computerausbildungszentrum in Nairobi wurde
2005 erfolgreich, mit 25 PCs, in Betrieb genommen.
Die Ausbildung richtet sich im Rahmen dieses Projektes
an Frauen aus armen Verhältnissen, um ihre Job-Chancen
zu erhöhen und ihre Einkommensmöglichkeiten
zu verbessern. Insgesamt konnten 980 Frauen durch
das Kooperationsprojekt erfolgreich ein IT-Training
besuchen, wodurch sie z.B. Bewerbungsschreiben selbst
verfassen können oder sich trauen für einen
Arbeitsplatz als Kassiererin zu bewerben. „Für
viele der Frauen wurde ein Traum wahr, sie haben es
für ein Ding der Unmöglichkeit gehalten
je einen Computer zu bedienen. Ihr Selbstvertrauen
wurde dadurch ernorm gestärkt und das ist of
die erste und schwierigste Hürde auf dem Weg
in den Arbeitsmarkt.“, berichtet Benedikt Metternich
(Projektmanagement ICEP) von seiner Visite im Frühjahr
2006.
Digital Pipeline II (2006):
2006 konnten drei Ausbildungszentren von ISBI Informal
Sector Business Institute, – zwei in Nairobi,
eines in Embu – mit einer intakten IT-Infrastruktur
ausgestattet werden. In diesen neuen Zentren werden
Computerkurse für arbeitslose Jugendliche und
angehende Kleinunternehmener angeboten, um sie dabei
zu unterstützen ihre Arbeit zu professionalisieren
oder selbst ein Kleinunternehmen zu gründen.
Da ISBI durch die neue IT-Infrastruktur die Grundvoraussetzungen
für eine Projektkooperation mit Microsoft Unlimited
Potential erfüllte, konnte es prompt gemeinsam
ein Projekt umsetzen, von dem bereits 520 junge Slumbewohner
profitierten.
Auch 2007 setzen die Telekom Austria und ICEP die
erfolgreiche Initiative fort.
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