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22.5.2007: Einladung zum Gespräch
mit Entwicklungsexperte Jorge Gándara
Jorge Gándara, Geschäftsführer
von FUNDAP, spricht über die Faktoren erfolgreicher
Entwicklungsarbeit und wie Armut in Entwicklungsländern
durch innovative Lösungsansätze bekämpft
werden kann.

Dienstag, 22.5.2007,
18.30 Uhr
KPMG, Porzellangasse 51, 1090 Wien
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Einladung (PDF 64 KB)
>> Anfahrt
und Parkmöglichkeiten KPMG (PDF 388 KB)
Jorge Gándara –
Entwicklungs-Unternehmer im westlichen Hochland Guatemalas
Jorge Gándara, verheiratet, fünf
Kinder, wohnhaft in Quetzaltenango, Guatemala, ist
seit 18 Jahren im Entwicklungssektor tätig. Der
studierte Wasserbauingenieur war an der Errichtung
der größten Wasserkraftwerke Guatemalas
beteiligt, bis er sich entschied, seinen Beruf an
den Nagel zu hängen und sich der Entwicklungsarbeit
zuzuwenden.
Er überzeugte einen vermögenden Unternehmer,
für das Vorhaben ein Büro einzurichten,
ein Jahr lang Gehälter für zwei Personen
zu bezahlen und somit die Grundlage für die Entstehung
von FUNDAP zu legen (1984).
Die Organisation FUNDAP (Fundación para el
Desarrollo Integral de Programas Socioeconómicos)
konzentriert seine Arbeit auf die Region des westlichen
Hochlands, ihr Sitz ist die größte Stadt
dieser Region, Quetzaltenango. Zum Zeitpunkt der Gründung
von Fundap war die Region von der Zerstörung
des 36-jährigen Bürgerkriegs gekennzeichnet,
dazu kamen Umweltzerstörung, ein niedriges Ausbildungsniveau
und Armut.
Mit 60 Prozent Mayabevölkerung gehört das
westliche Hochland weltweit zu den vier Regionen mit
der höchsten Dichte an indigener Bevölkerung.
Die Arbeit von Fundap basiert auf vier Eckpfeilern:
- Organisation von Solidaritätsgruppen,
- Zugang zu Kapital,
- Training im Unternehmertum und
- Transfer von angepassten Technologien.
Der Erfolg von Fundap lässt sich auch in Zahlen
ausdrücken: Allein im Jahr 2006 erreichten die
verschiedenen Entwicklungsprogramme von Fundap mehr
als 60.000 Menschen.
FUNDAP beschäftigt heute mehr als 400 feste Mitarbeiter.
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