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Unterstützen Sie ICEPs Projektpartner IMANI in Nairobi!

Die anhaltenden Unruhen in Kenia – ausgelöst durch das Desaster bei den Präsidentenwahlen vom 27. Dezember 2007 – nehmen kein Ende. Jeden Tag erreichen uns neue Meldungen über
Demonstrationen, Plünderungen und weitere Todesopfer. Die Hauptstadt Nairobi ist von den Unruhen besonders stark betroffen – Straßenschlachten, in Brand gesteckte Häuser und Geschäfte stehen hier auf der Tagesordnung.

Inmitten des Chaos versucht ICEPs Partnerorganisation IMANI, die in den Slums von Nairobi tätig ist, seine Aktivitäten trotz der widrigen Umstände fortzuführen, musste aber den Betrieb in den letzten Tagen erneut einstellen. Eunice Omondi, Direktorin des IMANI Job Creation Programme, ist besorgt: „Die Ausbildungszentren und Büros von IMANI können nicht durchgehend geöffnet sein. Ob es unseren Begünstigten gut geht, wissen wir größtenteils nicht, da es für unsere Mitarbeiter im Moment zu gefährlich ist, die Menschen in den Slums zu besuchen.“
Die Organisation IMANI hilft seit 2001 mit Unterstützung von ICEP armen Menschen in den Slums von Nairobi durch Ausbildungs-programme und die Vergabe von Mikrokrediten dabei, ein eigenes Kleinunternehmen zu gründen und sich so ein regelmäßiges Einkommen zu sichern (>> ICEP-Projekt 26).
Um die Menschen, deren Geschäftslokale und Kleinunternehmen beschädigt oder zerstört wurden, beim Wiederaufbau zu unterstützen, möchte IMANI den Betroffenen die Möglichkeit bieten, zusätzliche Kredite aufzunehmen und ihnen längere Fristen für eine Rückzahlung gewähren.

Eunice Omondi hofft auf ein baldiges Ende der Unruhen – denn diese betreffen vor allem die Ärmsten der Armen.

Mit Ihrer Spende kann ICEP seiner Partnerorganisation IMANI dabei helfen, die Arbeit in den Slums fortzuführen, um weiterhin arme Menschen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu unterstützen!

ICEP Spendenkonto:
Erste Bank, BLZ 20111, Konto Nr.: 0000 25 66 133

Conny Bischofberger vom Kurier sprach mit Victor Kafuna, einem ehemaligen Teilnehmer des Job Creation Programme von IMANI, über die aktuelle Lage in Nairobi und das Chaos, das nach den geschobenen Wahlen im ganzen Land herrscht.
>> Kurier-Artikel als PDF (540 KB)

>> Übersicht


Eunice Omondi, Direktorin des IMANI Job Creation Programme über die aktuelle Lage in Nairobi: „Die Ausbildungszentren und Büros von IMANI können nicht durchgehend geöffnet sein. Ob es unseren Begünstigten gut geht, wissen wir größtenteils nicht, da es für unsere Mitarbeiter im Moment zu gefährlich ist, die Menschen in den Slums zu besuchen.“

Über IMANI
IMANI wurde 1986 als Self-Help-Group in Nairobi offiziell registriert und vereint heute drei Entwicklungs- und Ausbildungs-programme: Eine Berufsausbildungsstätte für Frauen, ein Training Institute for Trade Education für Jugendliche und das Job Creation Programme, in dessen Rahmen auch die Kooperation mit ICEP stattfindet. IMANI baut bei seiner Arbeit auf rund 60 einheimische Mitarbeiter und die internationale Kooperation mit Gebern aus Deutschland, Spanien und aus Österreich mit ICEP.