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7.5.2009: Einladung zum Gespräch mit Entwicklungsexpertin Eunice Martinez de Alvarado

Eunice Martinez de Alvarado, Projektmanagerin bei FUNDAP, spricht über die Faktoren erfolgreicher Entwicklungsarbeit und wie Armut in Entwicklungsländern durch innovative Lösungsansätze bekämpft werden kann.

Donnerstag, 7.5.2009, 20.00 Uhr
ICEP Büro, Möllwaldplatz 5, 1040 Wien


>> Download Einladung (PDF)


Anmeldungen unter
:
eMail: t.pichler@icep.at oder Tel: 01/969 02 54-33

 

Eunice Martinez de Alvarado
Projektmanagerin, FUNDAP, Guatemala


Eunice Martinez de Alvarado ist verheiratet, hat zwei Töchter und lebt in Quetzaltenango im westlichen Hochland Guatemalas. Während ihrer Studienzeit arbeitete die ausgebildete Pädagogin als Grundschullehrerin. Nach ihrem Studium war sie bereits drei Jahre lang im Bereich der internationalen Entwicklungszusammenarbeit tätig und u.a. für die Koordination von Selbsthilfegruppen und Dorfbanken verantwortlich.

1990 startete Eunice ihre Laufbahn bei der Entwicklungsorganisation FUNDAP (Fundación para el Desarrollo de Programas Socioeconómicos) und war zu Beginn für den Mikrofinanzzweig der Organisation zuständig. 1993 wechselte sie innerhalb von FUNDAP zur Programmlinie PEVI (Programa de Educatión Integral para la vida) und spezialisierte sich auf die Ausbildung von Jugendlichen. 2002 übernahm sie zusätzlich die Leitung der Gesundheits-programme von FUNDAP. Gemeinsam mit 160 Mitarbeitern erreicht sie im Rahmen der beiden Programmlinien 30.000 Menschen im Jahr – 60 Prozent davon sind Frauen.

Über FUNDAP
Die Organisation FUNDAP (Fundación para el Desarrollo Integral de Programas Socioeconómicos) konzentriert seine Arbeit auf die Region des westlichen Hochlands, ihr Sitz ist die größte Stadt dieser Region, Quetzaltenango. Zum Zeitpunkt der Gründung von Fundap war die Region von der Zerstörung des 36-jährigen Bürgerkriegs gekennzeichnet, dazu kamen Umweltzerstörung, ein niedriges Ausbildungsniveau und Armut.
Mit 60 Prozent Mayabevölkerung gehört das westliche Hochland weltweit zu den vier Regionen mit der höchsten Dichte an indigener Bevölkerung.

Die Arbeit von Fundap basiert auf vier Eckpfeilern:
- Organisation von Solidaritätsgruppen,
- Zugang zu Kapital,
- Training im Unternehmertum und
- Transfer von angepassten Technologien.

Der Erfolg von Fundap lässt sich auch in Zahlen ausdrücken: Allein im Jahr 2008 erreichten die verschiedenen Entwicklungsprogramme von Fundap mehr als 60.000 Menschen.

FUNDAP beschäftigt heute mehr als 400 feste Mitarbeiter.

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