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"VIVA mi escuela!"
– Es lebe meine Schule!
Erste Erfolge des gemeinsamen Projekts von OMV VIVA
und ICEP in Nicaragua
Mit dem Corporate Social Responsibility (CSR) Projekt
„VIVA mi escuela“ („Es lebe meine
Schule“) setzt sich die OMV in Zusammenarbeit
mit der österreichischen Entwicklungs-organisation
ICEP für eine Verbesserung der Grundschulausbildung
in Nicaragua ein. Seit 1. Oktober 2009 fließt
ein Cent pro in Österreich und Deutschland verkaufter
Tasse VIVA Kaffee in das Projekt. Inzwischen wurden
in beiden Ländern beinahe 4 Mio Tassen VIVA Kaffee
verkauft, das entspricht einer Fördersumme von
EUR 40.000 im ersten Halbjahr.
Die Ausbildungssituation in Nicaragua ist denkbar
schlecht. Vor allem in ländlichen Regionen, in
denen auch Kaffee angebaut wird, lässt die Qualität
der Grundschulbildung zu wünschen übrig:
Lehrer sind pädagogisch
kaum vorbereitet, Unterrichtsmaterialien und Lehrbücher
mangelhaft. Hinzu kommt, dass sich viele Eltern der
Bedeutung einer guten Ausbildung für ihre Kinder
gar nicht bewusst sind. Eine fundierte Ausbildung
ist aber der Schlüssel für Menschen in Entwicklungsländern,
sich selbst aus der Armut zu befreien.
Deshalb setzt sich
VIVA in Zusammenarbeit mit der Entwicklungsorganisation
ICEP für eine Verbesserung der Schulbildung in
den Anbaugebieten des VIVA Kaffees ein – und
zwar gemeinsam mit Eltern und Lehrern. Denn nur, wenn
alle an einem Strang ziehen, bekommen Kinder und Jugendliche
eine gute Ausbildung und somit die Chance, in Zukunft
auf eigenen Beinen zu stehen.
Lernen mit Multiplikator-Effekt
Ziel des Schulprojektes „VIVA mi escuela“
ist unter anderem die Adaptierung des Lehrplans in
Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden.
„Umstellungen im schulischen Bereich sind eine
sehr komplexe Sache, so Maira Reyes, eine der lokalen
Trainerinnen von „VIVA mi escuela“, „hier
müssen wir auf mehreren Ebenen gleichzeitig aktiv
sein: Neben der Schulausbildung für Kinder steht
vor allem ein adäquates Training des Lehrpersonals
im Vordergrund. Wir haben festgestellt, dass der Großteil
der Lehrer nicht wirklich in der Lage ist, Erlerntes
weiterzugeben. Gleichzeitig haben wir uns von Anfang
an bemüht, die Eltern bestmöglich einzubinden.
Dass sich bereits im ersten Halbjahr 250 Eltern in
Schulkomitees engagieren, übertraf unsere Erwartungen
bei weitem. Schließlich können viele Eltern
selbst nicht lesen und schreiben.“
Insgesamt 600 Eltern haben inzwischen ein spezielles
Training absolviert, das ihnen hilft, ihre Kinder
beim Lernen bestmöglich zu unterstützen.
100 Lehrer und Schuldirektoren wurden in einem Ausbildungsprogramm
speziell geschult, 55 von ihnen zu Mentoren ausgebildet.
Dadurch können weitere Lehrer indirekt gecoacht
und trainiert werden. Der Multiplikator-Effekt spielt
auf allen Ebenen eine wichtige Rolle, weshalb ein
Grundkonzept für zehn Modellschulen in der nordwestlichen
Region Madriz ausgearbeitet wurde, die langfristig
als Beispiel und Ausbildungszentren für andere
Schulen dienen sollen.
Das Programm der ersten sechs Monate wurde sehr erfolgreich
und nach Plan umgesetzt. In den nächsten Monaten
sollen die bestehenden Ausbildungsaktivitäten
weiter intensiviert und die konstante Betreuung und
Zusammenarbeit mit den Schulen in der nicaraguanischen
Kaffeeregion ausgebaut werden.
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Nähere Informationen zum Projekt "VIVA mi
escuela"
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