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Eine Marmelade-Kooperative
bekommt Business-Unterstützung: AGRANA und ICEP
unterstützen die Kleinbauern-Kooperative cooperCUC
in Brasilien
AGRANA steht für die Veredelung landwirtschaftlicher
Rohstoffe zu hochwertigen Lebensmitteln. Der Trend
zu gesunder Ernährung, aber auch das Wachstum
in Schwellenländern tragen zum nachhaltigen Erfolg
des Unternehmens bei. Im Rahmen der CSR-Kooperation
mit der österreichischen Entwicklungsorganisation
ICEP erhält die brasilianische Kleinbauern-Kooperative
cooperCUC professionelle Unterstützung bei ihrer
kaufmännischen Weiterentwicklung. Ziel des Projekts
ist die langfristige Sicherung des Einkommens für
mehr als 300 Kleinbauern-Familien im verarmten Nordosten
Brasiliens.

Johann Marihart, Vorstandsvorsitzender
AGRANA Beteiligungs-AG, erklärt das Anliegen
von AGRANA: „Mit dem Projekt „cooperCUC“
will AGRANA Kleinbauern aus der ärmsten Region
Brasiliens durch
professionelle Unterstützung helfen, langfristig
erfolgreich zu wirtschaften. Besonders interessant
ist dabei die Nähe zu unserem eigenen Fruchtzubereitungsgeschäft,
da auch die Kooperative cooperCUC durch Fruchtveredelung
Familien ein Einkommen und damit Lebensqualität
bietet.“
Der Unterschied zwischen Arm und Reich ist in kaum
einem Land so groß wie in Brasilien. Speziell
der Nordosten Brasiliens spiegelt keines der allgemeinen
brasilianischen Klischeebilder wider. Die sehr trockene
Region kämpft mit lang anhaltenden Dürrezeiten
und ist dennoch landwirtschaftlich geprägt. So
auch der Bundesstaat Bahia – das Projektgebiet.
70% der Bevölkerung lebt in städtischen
Ballungszentren, meist in Elendsvierteln, denn das
karge Leben am Land bietet auf den ersten Blick kaum
Perspektiven. Dass das nicht so sein muss, zeigt die
Initiative cooperCUC: eine Kleinbauern-Kooperative,
die sich durch die Verarbeitung und Vermarktung heimischer
Früchte zu Fruchtaufstrichen, allen voran den
Früchten des Umbu-Baums, eine Einkommensquelle
geschaffen hat.
„Die Qualität der Produkte stimmt, doch
durch den Erfolg der letzten Jahre steht unsere Partnerorganisation
cooperCUC heute vor neuen Herausforderungen“,
so Astrid Taus von ICEP: „Auf der
einen Seite entsprechen die internen Verwaltungsstrukturen
der Kooperative, insbesondere die Buchhaltung, nicht
mehr den zu verwaltenden Volumina, andererseits hängt
die Vermarktung der Produkte von einigen wenigen Abnehmern
ab.“
Genau hier setzt die Projektpartnerschaft mit AGRANA
an: Die Professionalisierung von cooperCUC wird durch
kaufmännisches Know-how gezielt gefördert.
Neben Beratungsmaßnahmen für eine professionelle
Buchhaltung wird die Kooperative bei der Entwicklung
eines Marketingkonzepts für die kommenden Jahre
unterstützt. Ziel ist die langfristige Sicherung
des Einkommens für mehr als 300 Kleinbauern-Familien.
Das Projekt ist vorläufig auf ein Jahre angelegt
- mit Option auf Verlängerung. „Den Projektfortschritt
bekommen wir von ICEP lückenlos dokumentiert.
So können wir sicher stellen, dass das Geld vor
Ort zweckgewidmet eingesetzt wird.“, erläutert
Johann Marihart den Projektansatz.
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