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„Wirtschaft und Entwicklung ist kein Gegensatz“
corporAID Konferenz zu Wasserversorgung und Siedlungshygiene

corporAID Konferenz „Weg mit dem Dreck – Nachhaltige Wasserversorgung und Siedlungshygiene“ am 26. Juni 2012 in Wien: Nachhaltige Sanitärversorgung ist nicht nur ein zentrales Entwicklungsziel, sondern eröffnet auch Chancen für österreichische Unternehmen– vorausgesetzt sie sind offen für die Bedürfnisse der Entwicklungsländer.

Am 26. Juni 2012 fand die corporAID Konferenz zum Thema „Weg mit dem Dreck – nachhaltige Wasserversorgung und Siedlungshygiene“ in der Raiffeisen Zentralbank AG in Wien statt. Rund 20 österreichische und internationale Experten diskutierten Herausforderungen, Trends und Handlungsfelder im Bereich Wasserversorgung und Siedlungshygiene in Entwicklungs- und Schwellenländern.
Ziel der Konferenz war es, eine ganzheitliche Sicht auf Wirtschaft und Entwicklung im Sanitärsektor zu vermitteln, Handlungsebenen und –optionen für Unternehmen, öffentliche Institutionen und NGOs herauszuarbeiten sowie Geschäftschancen und -modelle zu präsentieren, die sowohl den Bedürfnissen in den Entwicklungsländern als auch den unternehmerischen Interessen entsprechen. Die Konferenz gab den etwa 70 Vertretern aus Wirtschaft, öffentlichen Institutionen die Gelegenheit vom Know-how der Experten und Praktiker aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlicher Institutionen und Zivilgesellschaft zu profitieren und sich auszutauschen.


corporAID Konferenz "Weg mit dem Dreck": Keynote Alastair Morrison (SIWI)

Projekte müssen lokalen Ansprüchen Rechnung tragen

Den Auftakt der Konferenz bildeten die Vorträge von Alastair Morrison, Water Governance Advisor des Stockholm International Water Institute SIWI und Jan Hoffer, Management Consultant und ehemaliger Geschäftsführer von Vitens Evides International. Beide betonten die Notwendigkeit zielgerichteter Geschäftsmodelle, die den konkreten Bedürfnissen vor Ort Rechnung tragen. In diesem Zusammenhang vermittelten Morrison und Hoffer Einblicke in die wirtschaftlichen, institutionellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in Entwicklungsländern.
In den anschließenden Workshop-Streams zu Projektstrukturierung und Finanzierung gingen die Teilnehmer der Frage nach, welche Faktoren und Voraussetzungen nötig sind, um Projekte im Bereich Wasserversorgung und Siedlungshygiene umzusetzen.


v.l.n.r.: Bernhard Weber (ICEP), Manfred Schekulin (BMWFJ), Reinhold Lopatka (AWO), Robert Zeiner (ADA), Anton Mair (BMeiA)

Wirtschaft ist wichtiger Akteur der EZA
Zum Abschluss der Konferenz diskutierte ICEP-Geschäftsführer Bernhard Weber mit Reinhold Lopatka, Leiter des Netzwerk Projekte International NPI der Außenwirtschaft Austria, Manfred Schekulin, Leiter der Abteilung für Export- und Investitionspolitik im Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend BMWFJ, Anton Mair, stellvertretender Sektionsleiter für Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten BMeiA und Robert Zeiner, Leiter der Abteilung Programme und Projekte International bei der Austrian Development Agency ADA über den Impact verbesserter Wasser- und Sanitärversorgung in Entwicklungs- und Schwellenländern und den Beitrag der österreichischen Wirtschaft zur Verwirklichung von Entwicklungszielen.
Lopatka wies darauf hin, dass österreichische Unternehmen nicht nur als Know-how-Träger Entwicklung fördern können: „Wirtschaft und Entwicklung ist kein Gegensatz. Eine nachhaltige Wirtschaft ist Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung. Unternehmen können beispielsweise mit Sozial- und Umweltstandards nachhaltige Entwicklung vorantreiben.“

corporAID Konferenz
"Weg mit dem Dreck - nachhaltige Wasserversorgung und Siedlungshygiene"
Dienstag, 26. Juni 2012 | 9:00 – 16:00 Uhr
Raiffeisen Zentralbank AG| Am Stadtpark 9| 1030 Wien

 

 

 

 

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corporAID ist die österreichische Plattform für Wirtschaft, Entwicklung und globale Verantwortung, die Unternehm,en ein Forum für Information, Kommunikation und Mainstreaming ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bietet. Sie wird von Eder österreichsichen Wirtschaft, der OeEZA und vom BMWFJ unterstützt.

 

 


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