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Jubiläums-Konferenz

10 Jahre corporAID – Konferenz neue Wege für Wirtschaft und Entwicklung in Österreich

Bilanz nach 10 Jahren corporAID: Die österreichische Entwicklungspolitik nutzt zunehmend das Potenzial des Privatsektors für globale nachhaltige Entwicklung.

Wien – Die corporAID Plattform für Wirtschaft, Entwicklung und globale Verantwortung feierte am 5. März 2014 mit über 150 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft ihr zehnjähriges Jubiläum und die 50. Ausgabe des corporAID-Magazins in der Raiffeisen Zentralbank in Wien.

Die corporAID Plattform widmet sich der Verankerung von Wirtschaft und Entwicklung als logische Verbündete für eine globale nachhaltige Entwicklung und bietet eine Informations- und Dialogplattform für Entscheidungsträger aus Privatwirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit rund um das Thema globale Corporate Social Responsibility (CSR). Das Fazit nach 10 Jahren: corporAID konnte das Shared Value-Prinzip vermehrt in österreichischen Unternehmen mit globaler Wertschöpfung verankern. Gleichzeitig erkennt die österreichische Entwicklungspolitik immer mehr das Potenzial der Privatwirtschaft für strukturelle gesellschaftliche Entwicklung in Schwellen- und Entwicklungsländern. „In der österreichischen Entwicklungspolitik ist die Verbindung von Wirtschaft und Entwicklung nach wie vor ein Nischenthema. Doch ohne Privatsektor ist strukturelle Veränderung und damit eine globale nachhaltige Entwicklung nicht möglich“, so Bernhard Weber, ICEP-Geschäftsführer und corporAID-Gründer, „daher ist es uns ein Anliegen Wirtschaft und Entwicklung als logische Verbündete zu verankern. Gleichzeitig freuen wir uns, dass die österreichische Entwicklungszusammenarbeit zunehmend das Potenzial des Privatsektors nutzt.“


Keynote Erik Solheim, Vorsitzender des OECD-Entwicklungsausschusses, (c) Mihai M. Mitrea

Der Privatsektor ist entscheidend für Entwicklung
Auf der Konferenz unter dem Motto „10 Jahre corporAID: Neue Wege für Wirtschaft und Entwicklung“ erläuterten österreichische und internationale Experten und Praktiker Chancen, nötige Rahmenbedingungen und bewährte Instrumente für Wirtschaft und Entwicklung. Erik Solheim, Vorsitzender des OECD-Entwicklungsausschusses und UNEP-Sonderbeauftragter sprach über den Einsatz unternehmerischer Innovationskraft für globale Armutsbekämpfung: „Der Privatsektor ist entscheidend für Entwicklung. Unternehmen schaffen Arbeit, tragen zum Wirtschaftswachstum bei und investieren in Straßen, Häfen und Fabriken. Die Frage ist, wie Wirtschaft und Entwicklung Märkte gestalten können und öffentliche Ausgaben einsetzen können, um private Investitionen dorthin zu lenken, wo sie gebraucht werden, um gesellschaftliche Entwicklung anzustoßen.“


v.l.: Bernhard Weber (ICEP/corporAID), Erik Solheim (OECD), Walter Koren (Außenwirtschaft Austria), Martin Ledolter (ADA), Andrea Hagmann (OeEB), Bernhard Hulla (Human Dynamics) und Wilfried Stadler (WU Wien), (c) Mihai M. Mitrea


Entwicklungspolitik verfolgt Trend in Richtung Wirtschaft und Entwicklung
Im Anschluss ließen langjährige corporAID-Wegbegleiter wie Martin Ledolter, Geschäftsführer der Austrian Development Agency (ADA), Walter Koren, Leiter der Außenwirtschaft Austria, Andrea Hagmann, Vorstand der Oesterreichischen Entwicklungsbank, sowie Human Dynamics-Gründer Bernhard Hulla zehn Jahre Wirtschaft und Entwicklung Revue passieren und sprachen über nötige Rahmenbedingungen für eine Zusammenarbeit von Privatsektor und Entwicklungszusammenarbeit. Auch Außenminister Sebastian Kurz gratulierte der corporAID-Plattform und hob die Bedeutung der Wirtschaft im Rahmen der österreichischen Entwicklungspolitik hervor: „Wirtschaftliche Entwicklung lässt sich nicht staatlich verordnen. Gerade Wirtschaftskooperationen sind daher eine Chance, in der Entwicklungszusammenarbeit noch mehr auf den Boden zu bringen“, so Kurz.

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