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5 Jahre Projektarbeit
(ICEP Report 8, Juni
2003)
Seit fünf Jahren ist ICEP nun
in der Entwicklungsarbeit engagiert. Der Blick in die Entwicklungsländer
zeigt uns immer wieder, wie wichtig unsere Arbeit ist.
ICEP wurde ins Leben gerufen, um etwas Sinnvolles
und Dauerhaftes für die Menschen in den Entwicklungsländern
zu leisten.Dabei wurde der entscheidende Schritt gesetzt,
nicht nur von der Wichtigkeit von Privatinitiative und der
Bedeutung von "Civil Society"zu sprechen, sondern
tatsächlich zu handeln.
Performance als Sozialunternehmen
Von Anfang an hatte ICEP das Ziel, keine institutionalisierte
Wohltätigkeits-Veranstaltung zu sein, sondern ein Sozial-
"Unternehmen", das Solidarität mit wirtschaftlichen
Gesichtspunkten verbindet. Nach fünf Jahren konkreter
Projektarbeit kann ICEP von sich mit Stolz behaupten, diesen
zentralen Anspruch weitgehend erfüllt zu haben. Es
ist beinahe überraschend, was mit unternehmerischem
Engagement und Kompetenz in so kurzer Zeit erreicht werden
konnte.
Tausende Menschen erreicht
ICEP hat seit nunmehr fünf Jahren engagiert Entwicklungs-Projekte
durchgeführt und bereits zehntausende Menschen erreicht
und deren Lebensbedingungen nachhaltig verbessert. Das sind
leider nur ein paar wenige Inseln mit Zukunft in einem Meer
voll absoluter Armut und Perspektivenlosigkeit. Um aber
wirtschaftlich-politische und sozial-kulturelle Strukturen,
die seit Jahrzehnten das Leben so vieler erschweren und
deren Entwicklung nahezu verunmöglichen, nachhaltig
zu verändern, bedarf es Projekte, die auch durch ihre
Vorbildwirkung auf langfristige Entwicklung abzielen und
nicht auf rasche Erfolgsmeldungen aus sind.
Wichtig: Interesse in Österreich
wecken
Ein wesentlicher Teil von ICEPs Erfolg besteht
darin, dass die Projekte, für die sich ICEP mit allen
Kräften einsetzt, Interesse wecken; es zeigt sich an
der Aufmerksamkeit und Begeisterung, die eine wachsende
Zahl Menschen zuteil werden lassen. Gerade weil ICEP nicht
emotionalisiert Mitleid heischt, sondern sich bemüht,
auch sperrige, abstrakte Themen seiner Arbeit im Süden
seriös – für die Sache überzeugend
– zu kommunizieren.
Erfolgreiche Entwicklungs-Strategie
ICEPs langfristig angelegte Entwicklungs-Strategie
deckt sich weitgehend mit den Empfehlungen der Weltbank
zur globalen Armutsbekämpfung: Möglichkeiten bieten
(durch Arbeitsplätze, Kredite, Infrastruktur, Absatzmärkte,
Schulen), Empowerment (Ermächtigung zu eigenständigem
Handeln) fördern, Sicherheit verbessern. ICEP fördert
konkret vor allem eines: Ausbildung. Und diese eröffnet
Möglichkeiten, verleiht Empowerment, bietet Sicherheit
– ist ein direkter Schlag gegen die Armut.
Projekte mit intelligentem Gender-Aspekt
ICEP versucht durch seine Projekte, Gesellschaften von innen
zu wandeln. Dabei setzt ICEP besonders auf Entwicklungsarbeit,
dieFrauen ins Zentrum stellt. Durch ihre Stellung in der
Gesellschaft im kleinen bewirken Fraueneine positive Veränderung
der Gesellschaft im großen, wenn sie die eigenen Fähigkeiten
ausbauen und erfolgreich einsetzen können. Projekte
mit intelligentem Gender-Aspekt sichern Kontinuität
und haben einen Multiplikatoreffekt.
ICEP gibt Menschen Hoffnung und Würde
Armutsbekämpfung ist in letzter Konsequenz auch Bekämpfung
von Gewalt. Armut, das Gefühl der Unterlegenheit, der
Aussichtslosigkeit, der Ausgeschlossenheit, führt in
vielen Fällenzu Zorn und Extremismus, der sich in Gewalt
manifestieren kann. ICEP versucht, Menschen die Hoffnungslosigkeit
zu nehmen, ihnenPerspektiven zu eröffnen und sie zu
befähigen, durch eigenes Handeln die Zukunft selbstgestalten
zu können. ICEP gibt Menschen Hoffnung und damit Menschenwürde.
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